Deutschlands Umgang mit dem Migrationspakt zeugt von geistiger Bequemlichkeit

«Der andere Blick»
Der demokratische Diskurs in Deutschland wirkt dieser Tage wieder einmal eigentümlich verkrampft.
Viele Befürworter des Uno-Migrationspakts verteidigen diesen in einem plumpen Anti-AfD-Reflex.
Dabei hat der Pakt beträchtliche Schwächen.
Benedict Neff, Berlin 23.11.2018

Die Diskussion um den Migrationspakt entlarvte einmal mehr die intellektuelle Bequemlichkeit im Deutschen Bundestag. Viele Parlamentarier glauben, mit einem Anti-AfD-Reflex seien sie für solche Debatten hinreichend gerüstet. Sie täuschen sich.

https://www.nzz.ch/international/deutschland/migrationspakt-deutschlands-umgang-zeugt-von-bequemlichkeit-ld.1439009

Kommentar GB:

Der Ausdruck „intellektuelle Bequemlichkeit“ mag kein Lob sein, tatsächlich aber handelt es sich angesichts der traurigen Realität um eine Meisterleistung diplomatischer Formulierung.

 

 

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