Medienspiegel

Friedrich Merz oder: Die Umcodierung der CDU

von Albrecht von Lucke

„Der kommende 7. Dezember ist das gegenwärtig wichtigste Datum für die Zukunft unsere Demokratie wie auch für die inhaltliche Ausrichtung der nächsten Bundesregierung.“ (…)

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2018/dezember/friedrich-merz-oder-die-umcodierung-der-cdu

Kommentar GB:

Wenig überraschend plädiert der Autor gegen Merz und für AKK,

also für die Fortsetzung des Feminats; siehe das Zitat unten.

Hier eine weitere postmodern-pseudolinke, mutmaßlich grüne Meinung zu diesem Thema:

https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/habermas-vergass-die-gruenen

Zitat:

(…) „Von den sieben Bundesvereinigungen der CDU hat Kramp-Karrenbauer die Unterstützung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und der Frauen-Union sicher.“ (…)

Merz repräsentiert den wirtschaftsliberalen Flügel und ist – wie sein Sherpa Ralph Brinkhaus als Fraktionsvorsitzender – ein typischer Vertreter des Finanzkapitals (Lesen Sie auch die Seiten 16 und 17). Merz hat die männerdominierten CDU-Vereinigungen des Wirtschaftsrats, der mittelständischen Unternehmer und der Jungen Union hinter sich.“ (…) „Merz will Merkels passiv-tolerante Machtstrategie, welche die Kanzlerschaft zwar gesichert, die CDU aber schwer beschädigt hat, durchkreuzen, indem er die Rückkehr zu einer 40-Prozent-Union verspricht. Im Kern läuft seine Strategie auf eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition hinaus. Die FDP würde ihre alte Rolle einnehmen und die sozialen Forderungen des christlich-sozialen Unionsflügels abwehren.“ (…)

“ (…) die Zeit ist über Habermas’ Demokratiebelebungsvorschlag hinweggegangen. Der Philosoph konnte nicht ahnen, dass mit den Grünen ein neues Zentrum heranreift, das sowohl SPD- als auch CDU-Wähler anzieht und gleichzeitig als Gegenpol zur rechten AfD fungiert.“ (…)

„Tragen CDU und SPD ihren inneren Richtungsstreit nicht endlich offen aus, wird der Anspruch auf Erneuerung bloß leeres Gerede bleiben.“