Genderfeministische Sprachpolitik

Ja zur gendergerechten Sprache – aber bitte unaufgeregt

Dr. Kathrin Kunkel-Razum

Leiterin Duden-Wörterbuchredaktion, Bibliographisches Institut GmbH

  • Unsere Vorschläge für gendergerechtes Schreiben wurden stark kritisiert
  • Das generische Maskulinum entspricht jedoch längst nicht mehr der Realität
  • In der Debatte geht es nicht um Grammatik, sondern um politische Ansichten

https://www.xing.com/news/klartext/ja-zur-gendergerechten-sprache-aber-bitte-unaufgeregt-2719 

Das generische Maskulinum diskriminiert? Lächerlich!

Prof. em. Dr. Peter Eisenberg

Professur, Institut für Germanistik, Universität Potsdam

  • Kollegen mit „Kolleginnen“ ansprechen – grammatikalisch eine Katastrophe
  • Das generische Maskulinum spricht Personen an, keine Männer und Frauen
  • Feministen instrumentalisieren unsere Sprache für ihre Zwecke

https://www.xing.com/news/klartext/das-generische-maskulinum-diskriminiert-lacherlich-2722?te=30882080e8d58c93.eyJ0YXJnZXRfaWQiOjI3MjIsInRhcmdldF90eXBlIjoia2xhcnRpY2xlIiwidGFyZ2V0X3VybiI6InVybjp4LXhpbmc6Y29udGVudDprbGFydGV4dF9rbGFydGljbGU6MjcyMiIsInNpdGVfc2VjdGlvbiI6ImtsYXJ0aWNsZV9kZXRhaWxwYWdlIiwiYWN0b3JfdXJuIjoidXJuOngteGluZzpjb250ZW50OmtsYXJ0ZXh0IiwidmVyc2lvbiI6IjIuMi4wIn0

Kommentar GB:

Diese Frage ist zwar lächerlich aber dennoch ernst, zum einen wegen der sozialen Schädlichkeit dieser genderfeministischen Sprachpolitik, und dann auch, weil an ihr ablesbar ist, ob und inwieweit diese Gesellschaft noch alle Tassen im Schrank hat … Die schlechte Nachricht lautet: die Antwort steht auf der Kippe, die gute Nachricht lautet genauso.

Jedenfalls wissen wir jetzt, was von dem genderfeministischen Machwerk der Duden-Redaktion zu halten ist, nämlich nichts.

Daß der gesellschaftliche Geisteszustand seit längerem ernsthaft gefährdet ist, dafür mehren sich die unerfreulichen Symptome, ein weiteres ist dieses hier:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-geschlechterdebatte-erreicht-die-toilette-_arid,1784806.html

Zur Sache

Das dritte Geschlecht

Das Bundesverfassungsgericht hat 2017 entschieden, dass es neben „männlich“ und „weiblich“ einen weiteren Geschlechtseintrag geben muss. So soll auch Menschen, die sich nicht im binären Geschlechterverhältnis wiederfinden, entsprochen werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung muss die Bundesregierung nun bis Ende dieses Jahres verabschieden. Auf einer Veranstaltung im Alten Fundamt (Auf der Kuhlen 1a) am Dienstag, 4. Dezember, diskutieren ab 19 Uhr Lucie Veith vom Verein Intersexuelle Menschen, Konstanze Plett, Mitverfasserin der Verfassungsbeschwerde, und Laura Adamietz, Rechtsanwältin der Beratung des Vereins Transrecht, über die Folgen.

Kommentar GB:

Intersexualität ist eine sehr seltene biologische Anomalie (unter 1 Promille), mit oder ohne Krankheitscharakter, und kein drittes Geschlecht. Das könnte auch normativ gar nicht konstituiert werden. Normativ kann nur geregelt werden, daß neben M oder W noch I (für intersexuell) in Dokumente eingetragen werden kann oder soll. Das ist alles. Transsexualität ist  keine biologische, sondern eine psychische Anomalie. Sie fällt also in den Zuständigkeitsbereich der Psychotherapie.

sowie ein Kommentar eines Insiders:

Liebe*r Leser*in, die Sensation blieb aus

 

 

 

 

 

 

Abonnieren Sie den Freitagsbrief!

Erhalten Sie eine wöchentliche Übersicht über die wichtigsten Meldungen meines Medienspiegels.

Sie erhalten keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.