Medienspiegel

Italien und Frankreich: Vorzeichen für die Europawahlen?

28. November 2018
Die italienische Lega legt nach Haushaltsstreit mit Brüssel deutlich zu und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron ist nach den Gilets-Jaunes-Protesten noch unbeliebter als sein Vorgänger François Hollande.

https://www.heise.de/tp/features/Italien-und-Frankreich-Vorzeichen-fuer-die-Europawahlen-4234300.html

Kommentar GB:

Ein sehr lesenswerter Artikel, dessen Fazit lautet:

(…) „Frankreich ist mit 67,2 Millionen Menschen nach Deutschland das einwohnerstärkste Land der EU, Italien liegt mit 60,5 nach dem Austritt von Großbritannien auf Platz drei. Entsprechend groß sind die Anteile die für diese beiden Länder im Europaparlament reserviert sind. Setzen sich die Trends dort fort, könnten die bislang in einer informellen großen Koalition zusammenarbeitenden Fraktionen der Christ- und Sozialdemokraten bei der Wahl im Mai 2019 eine Überraschung erleben. Auch deshalb, weil sich die Parteienlandschaft auch in vielen kleineren Ländern ändert – zum Beispiel in Lettland, wo gerade die EU-skeptische Partei Kam pieder valsts? (KPV), deren Name übersetzt „Wem gehört der Staat?“ bedeutet, mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt wurde (vgl. Lettland: schwarz-grüne Regierungskoalition verliert Mehrheit).“ (Hervorhebung GB)

Wahrscheinlich ist derzeit, daß das neuen  EU-Parlament eine deutlich erkennbar andere Zusammensetzung haben wird als derzeit. Man fühlt sich an die Situation in Deutschland erinnert, wie sie vor und bis zur letzten Bundestagswahl bestand, das war im Herbst 2017.