Nordafrikaner erzwingt Einbürgerung in Bremen

Besuche im Moscheeverein
Ralf Michel 17.11.2018  13 Kommentare

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-nordafrikaner-erzwingt-einbuergerung-in-bremen-_arid,1784651.html

Kommentar GB:

Es kann hier zwar nicht dieser Einzelfall beurteilt werden, aber die Auslegungs- und Bewertungstendenz der Gerichte erscheint als bedenklich: eine solche Entscheidung setzt fahrlässig Risiken für Dritte, die im Falle einer Abschiebung wegfielen. Und das gilt für die gesamte Fallgruppe.

„Im Fokus des Verfassungsschutzes

Der 2001 gegründete Verein Islamisches Kulturzentrum Bremen (IKZ) ist ein Moscheeverein mit Sitz im Breitenweg. Das Kulturzentrum gilt den Sicherheitsbehörden als Hochburg der Salafisten in Bremen und steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Aus dessen Sicht kommt die salafistische Ausrichtung des Vereins regelmäßig in Vorträgen, Seminaren und Predigten zum Ausdruck. Laut Verfassungsschutzbericht weisen die Seminare rein religiöse, aber dennoch eindeutig salafistische Inhalte auf. Das IKZ versuche, die salafistische Ideologie unter seinen Besuchern zu stärken und weiter zu verbreiten. Am stärksten frequentiert sei das wöchentliche Freitagsgebet mit 400 bis 500 Besuchern, die größtenteils aus Nordafrika, der Türkei sowie vom Balkan stammten. Als Vorbeter fungierten nach wie vor führende Vertreter des IKZ, die die Missionierungsarbeit als ihre religiöse Pflicht betrachteten. Nach wie vor fänden in der Moschee regelmäßig Islamunterrichte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene statt.“

 

 

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