Medienspiegel

UN-Migrationspakt als Trojanisches Pferd

Von BEOBACHTER |

„Troja vor über 3000 Jahren. Über Nacht stand plötzlich dieses hölzerne Monstrum am Strand. Von den Feinden keine Spur mehr, nur noch ihre riesenhafte Pferde-Skulptur, die zu Erklärungsversuchen reizte. „Eine Anerkenntnis unserer großartigen Überlegenheit. Lass es uns in die Stadt bringen, was kann das schon schaden“, forderten die Gutmenschen. „Dann müssten wir die Mauer schleifen, damit es durchs Stadttor passt“, verhallten die Kassandra-Rufer. Der Rest ist Geschichte – Troja ging unter.

Der Migrationspakt der UN als Trojanisches Pferd? Parallelen drängen sich auf. Der „große Wurf“, mit dem sich die UNO rühmt, steht urplötzlich unübersehbar im Raum und soll jetzt auf die Schnelle am 10. Dezember in Marokko von 193 Staaten unterschrieben werden. Das Papier mit 32 Seiten gibt die künftige Marschroute für weltweite Migration vor, es kann ermächtigende Wirkung entfalten. Die Folgen des Paktes könnten sich auswirken wie der September 2015 in Potenz, warnt die AfD.  Der Pakt müsste selbstverständlich in jedem Land, das unterzeichnen will, umfassend diskutiert und entschieden werden. Die Bundesregierung habe dies nicht getan. Der Pakt sei von ihr gezielt am Bundestag vorbei unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt worden. Die Regierung verhindere sogar Petitionen dazu.“ (…)

http://www.pi-news.net/2018/11/un-migrationspakt-als-trojanisches-pferd/

Kommentar GB:

Hier ein Leserkommentar:

17 ABGELEHNTE PUNKTE

So begründet Österreich das Nein zum Migrationspakt

„Die Schaffung der nicht existenten völkerrechtlichen Kategorie des ‚Migranten‘ ist zurückzuweisen“, heißt es weiter im Text. Vor diesem Hintergrund werden konkret 17 Punkte aus dem UN-Pakt abgelehnt, und zwar die folgenden:

– Erleichterung des Statuswechsels regulärer-irregulärer Migrant
– Familienzusammenführung soll erleichtert werden
– Verbesserte Inklusion in den Arbeitsmarkt
– Schaffung einer Übertragung von Ansprüchen in die Sozialversicherung
– Zurverfügungstellung einer Grundversorgung
– Zurverfügungstellung von Schulressourcen
– Zugang zu höherer Bildung
– Anerkennung von formal nicht erworbenen Qualifikationen
– Erleichterung von Unternehmensgründungen
– Zugang zum Gesundheitssystem
– Ansiedlungsoptionen für Klimaflüchtlinge
– Übernahme von Best-practices in der Integration
– Verfolgung von Hassverbrechen
– Aufklärung über rechtliche Verfolgungsmöglichkeiten zugunsten der Opfer von Hassverbrechen(Anzeigen, Schadenersatz)
– Verhinderung von Täterprofilerstellungen aufgrund der Rasse, Ethnie oder Religion
– Motivierung zur Aufdeckung von Intoleranz
– Verhinderung von Internierungen und das Verbot von Sammelabschiebungen

https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5522121/17-abgelehnte-Punkte_So-begruendet-Oesterreich-das-Nein-zum