Medienspiegel

Wenn das Klima in die Flucht treibt

Henryk M. Broder / 09.11.2018

Dass die Grünen alle einen an der Klatsche haben, sowohl individuell als auch kollektiv, mag ein Vorurteil sein, es trifft trotzdem zu. Ein Auftritt der jungen, charmanten und charismatischen Annalena Baerbock („Wollen wir, dass der Nachbar weiß, wann ich meine Wäsche wasche?“), und es wird einem klar, wie infantil und senil eine Gesellschaft gleichzeitig sein kann. Das hat die Annalena der Claudia abgeschaut, der schwäbischen Stimmungskanone mit einem Hang zu Papageien-Jacken.

Frau Roth wiederum weiß, dass sie ihrem Fußvolk etwas bieten muss, wenn sie von der jungen Generation nicht plattgemacht werden möchte. Deswegen hat sie sich jetzt etwas nicht ganz Neues einfallen lassen, das aber immer weiter hilft – wie Klosterfrau Melissengeist in allen Lebenslagen. Claudia Roth fordert eine Ausweitung des Asylrechts, meldet die WELT. „Wir müssen die Kriterien für das Recht auf Asyl ausbauen. Beispielsweise ist der Klimawandel mittlerweile eine Fluchtursache.“ Und: Die EU müsse als eine Hauptverursacherin der Klimakrise mit einer Initiative zur Aufnahme bedrohter Menschen vorangehen.“ (…)  (Hervorhebungen GB)

https://www.achgut.com/artikel/wenn_das_klima_in_die_flucht_treibt

Kommentar GB:

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen …

Außer weiteren ergänzenden und passenden Hinweisen:

https://www.huffingtonpost.de/entry/claudia-roth-fordert-feministische-aussenpolitik-und-uberwindung-des-patriarchats_de_5be4915ae4b0e84388957f53

Kritisch hierzu:

Claudia Roth: Kampf dem internationalen privilegiert-maskulinistischen Patriarchat!

https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/verschwende-keine-jugend