Medienspiegel

63 Prozent der Flüchtlinge im Hartz-IV-Bezug

Veröffentlicht

18. Dezember 2018

Hartmut Krauss

https://www.facebook.com/profile.php?id=100017572484031

 

„Die BA geht von 1,7 Millionen Menschen aus, die aus den acht Haupt-Asylherkunftsländern nach Deutschland gekommen sind, also aus Syrien, Afghanistan, Irak, dem Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia. 63 Prozent von ihnen seien im Hartz-IV-Bezug.“ (Zitatquellen Siehe unten)

 

Zur Beschwichtigungspropaganda Folgendes:

„Im Reklameheft der politisch-ideologischen „Refugees-welcome“-Komitees und der hinter ihnen stehenden Asylindustrie durfte die realitätswidrige Parole „Mit den Flüchtlingen den Fachkräftemangel überwinden“, nicht fehlen. Im Nachhinein muss nun diese von vornherein leicht als Fake-Propaganda durchschaubare Behauptung als enttäuschte Hoffnung verniedlicht werden. „Die Hoffnung, der Fachkräftemangel könne kurzfristig durch Flüchtlinge zu beheben sein, hat sich in Luft aufgelöst“, erklärte die Vorsitzende der Agentur für Arbeit in Niedersachsen und Bremen, Bärbel Höltzen-Schoh, Ende Mai 2017. Die große Mehrheit der Geflüchteten verfügte nur über marginale oder gar keine Schulbildung.

„Zudem klafften die Selbst- und Fremdeinschätzung der eigenen Fähigkeiten oft auseinander. Selbst die Hoffnung einiger Unternehmen auf Eignung von Flüchtlingen für Helfertätigkeiten habe sich als ‚Illusion‘ herausgestellt.“

Wenn aber vor dem Hintergrund der vielfach beschworenen „Digitalisierung der Arbeitswelt“ einfache Helfer- und Anlerntätigkeiten zukünftig noch weniger nachgefragt werden als bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ist es absurd, die geplatzte Illusion nunmehr zwecks ideologischer Gesichtswahrung in die Zukunft zu verlängern und zu behaupten, die Arbeitsmarktchancen für „Flüchtlinge“ würden sich langfristig auf jeden Fall nachhaltig verbessern. So kam eine Studie in Dänemark zum Ergebnis, dass nur ein Viertel der Flüchtlinge, die zwischen 2000 und 2003 ins Land gekommen waren, zehn Jahre später einer regelmäßigen Beschäftigung nachging. Die niedrigste Beschäftigungsquote wiesen Syrer auf.“

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-zwei-von-drei-fluechtlingen-beziehen-hartz-iv-/23771590.html

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-krauss-importierte-armut-prekarisierte-lohnarbeit-und-neue-soziale-verteilungskonflikte.html

 

Wie wird sich diese vielfach hochgejubelte und zum moralischen Fetisch erhobene Immigration zukünftig auswirken? Dazu hält sogar der Bildungsmonitor 2018 folgende relevanten Fakten fest: Da ein hoher Anteil der Asylsuchenden ein vergleichsweise niedrigeres Bildungsniveau als die deutsche Bevölkerung aufweist und vielen Asylsuchenden schulische Grundlagen fehlen, ohne die eine Weiterqualifizierung und ein anschließender Arbeitsmarkteinstieg schwer realisierbar sind, ist eine extrem kostspielige und im Endeffekt kaum zu leistende Qualifizierung erforderlich. „So zeigt eine Studie auf Basis von TIMSSDaten, dass zwei Drittel der Syrer die Basiskompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen nicht erreichen (Wößmann, 2016d). Auch Studien auf Grundlage anderer Datenquellen kommen zu dem Schluss, dass das Bildungsniveau der Asylsuchenden deutlich unter dem der deutschen Bevolkerung liegt. So zeigt eine repräsentative Umfrage unter Gefluchteten, dass nur 58 Prozent der neu Zugewanderten mindestens zehn Jahre lang die Schule besucht haben (Brücker et al., 2016).“

https://www.insm-bildungsmonitor.de/pdf/Forschungsbericht_BM_Langfassung.pdf (S.68).

Vor diesem Hintergrund ist zudem anzumerken, dass die Deutschkurse für Migranten und Flüchtlinge mit oftmals sehr geringer Teilnahmedisziplin und im Vergleich zu den früheren DFA-Kursen mit quantitativ und qualitativ erheblich verschlechterten Konditionen weniger als den berühmten Tropfen auf den heißen Stein ausmachen.