Medienspiegel

Die Delegitimierung Israels

Moshe (Bogie) Ya’alon:

„Die Delegitimierung Israels kennzeichnet den neuen Antisemitismus“

General Moshe (Bogie) Ya’alon, 68, wurde in Haifa, Israel, geboren. Sein Aufstieg zur Militärspitze verlief kometenhaft. Im Alter von 18 Jahren trat er dem Nahal Fallschirmjägerregiment bei. Kurz darauf wurde er in die Top-Spezialeinheit Israels, den Sayeret Matkat, aufgenommen. General Yaalon diente dann als Leiter des militärischen Geheimdienstes, wurde später zum stellvertretenden Stabschef der IDF ernannt und schliesslich Stabschef der IDF.

von Machla Abramovitz

Moshe (Bogie) Ya’alon: „Die Delegitimierung Israels kennzeichnet den neuen Antisemitismus“

Kommentar GB:
Sehr lesenswert! Beachtenswert – mit Blick auf den Iran – ist die folgende Passage, die den Irrationalismus, der der Konfliktlage inhärent ist, auf den Punkt bringt: (…)

„Warum hasst das iranische Regime die Juden?

Ihr Hass ist theologisch und religiös begründet: Sie nutzen diesen Hass, um die Revolution zu transportieren. Die Mullahs glauben, dass zur Rückkehr des verborgenen Imams – ihrem Messias – jeder auf der Welt schiitischer Muslim werden muss. In einem öffentlichen Brief des ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad an Präsident George W. Bush (8. Mai 2006, Anm. d. Red.) zählt er alle Sünden der USA gegen den Iran auf. Im letzten Absatz schlägt er vor, dass Präsident Bush, ein praktizierender evangelischer Christ, zum schiitischen Muslim wird.“ (…)