Medienspiegel

Staatengemeinschaft nimmt UN-Migrationspakt an

Nach heftigen Diskussionen in den vergangenen Wochen ist der UN-Migrationspakt bei einer internationalen Konferenz in Marokko gebilligt worden. UN-Generalsekretär Guterres nennt das Vertragswerk eine „Roadmap zur Vermeidung von Leid und Chaos“.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/un-generalsekretaer-guterres-verteidigt-den-migrationspakt-gegen-unwahrheiten-15934131.html

Kommentar GB:

Angela Merkel ist vom deutschen Bundestag nur als Bundeskanzler der Bundesregierung Deutschland gewählt worden und sie hat einen Amtseid geschworen, mit Bezug auf das deutsche Volk.

Ihr Auftreten in Marrakesch und ihre Rede zum Multilateralismus klingt allerdings so, als empfinde und verstehe sie sich als Weltkanzlerin oder treffender als derzeitiger Chief Executive Officer (CEO) der Global Governance, nachdem Obama sein Amt nicht an seine designierte Nachfolgerin Hillary Clinton hat weitergeben können, weil diese gegen Donald Trump unterlag. Die Führungsrolle des White House innerhalb der Global Governance ging der Democratic Party/USA damit verloren; daher die extreme Wut auf Trump. Außerdem kann die Global Governance derzeit in Europa nicht auf Macron zurückgreifen, weil das französische Volk dabei ist, seinem Präsidenten hier und jetzt auf der Straße Vertrauen und Legitimität zu entziehen. Anders kann man das kaum bezeichnen, wenn es stimmt, daß ca. 85% der Franzosen hinter den politischen Forderungen der Gelbwesten stehen sollen.

Wenn diese Einschätzung zutreffend sein sollte, dann wäre Merkels Auftritt in Marrakesch – samt UN-Migrations- und UN-Flüchtlingspakt – primär ihrer informellen aber faktischen Rolle als derzeitiger Chief Executive Officer (CEO) der Global Governance geschuldet: genau so ist sie nämlich aufgetreten, und genau so hat sie auch geredet, nämlich für den Multilateralismus, der den Interessen der Völker Europas übergeordnet werden soll.

Die UNO wird ihr das nicht vergessen.

https://www.theeuropean.de/herbert-ammon/15141-wer-un-migrationspakt-kritisiert-gilt-als-rechts

Wir aber auch nicht.

 

Hier die Analyse und kritische Bewertung dieses unverbindlich-verbindlichen Compacts, von Hartmut Krauss:

Zur Kritik der globalkapitalistischen/supranationalen Bevölkerungstransferpolitik