Medienspiegel

Vom immer gleichen Elend der Linkspartei

Der Vorstand der Partei Die Linke hat den jüdischen Staat in einem Beschluss für ein angebliches »Massaker« an »mutigen Friedensaktivisten« während »mehrheitlich friedlicher Massenproteste der Palästinenser« im Gazastreifen verurteilt und »ein Ende der Besatzung von Gaza« gefordert, obwohl sich Israel schon vor 13 Jahren von dort zurückgezogen hat.
Eine besonders bekannte und aktive Gegnerin Israels ist derweil zur Sprecherin des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Einmal mehr zeigt sich: Die Linkspartei hat kein Antisemitismusproblem, sie ist selbst eines – trotz der Kritik, die es auch parteiintern gibt.

Vom immer gleichen Elend der Linkspartei

Der Parteivorstand der Linken hat einen Beschluss zur Lage in Israel und im Gazastreifen veröffentlicht…

Gepostet von Andrej Hermlin am Mittwoch, 4. Juli 2018

Kommentar GB:

(…) „Es ist und bleibt das immer gleiche Elend mit der Linkspartei in Bezug auf Israel – ein Elend, das selbst den seinerzeitigen Vorsitzenden der linken Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, buchstäblich bis auf die Toilette verfolgte, als dieser einmal dafür sorgte, dass eine Veranstaltung mit Israelhassern wenigstens nicht in den eigenen Fraktionsräumen stattfinden kann. Ein Elend überdies, das auch manchen Parteimitgliedern auf den Magen schlägt. So wie beispielsweise Andrej Hermlin, der zum Vorstandsbeschluss auf seiner Facebook-Seite schreibt: »Die Einseitigkeit dieser Deklaration ist Teil einer deprimierenden Tendenz bestimmter sich selbst als links betrachtender Akteure in Deutschland. Diese erklären – in einer groben Vereinfachung der tatsächlichen Verhältnisse – die Araber zu Unterdrückten und die Juden zu deren Unterdrückern. Sie machen sich gar nicht erst die Mühe, nach den tieferen Ursachen dieses lang andauernden Konflikts zu fragen, denn sie haben ihre seit Jahrzehnten erprobten Antworten schon parat.« “

Nicht nur die Linke i.e.S. (wie hier), sondern ebenso die Linke i.w.S. sind von ihrem meist unbewußten aber sehr wirksamen Judenhaß geprägt, der sich vermittels seiner psychologischen Rationalisierung Ausdruck verschafft, als sogenannte Israel-Kritik, oder als Anti-Zionismus. Das muß zwar nicht in jedem Einzelfall zutreffen, es gibt wie immer Ausnahmen, aber in der Regel dürfte das so sein.

Erklärung

Antisemitismus? Nein: Judenhaß!