Über die Bösartigkeit des Feminismus

Die Frau, der Übermensch
02.01.2019 aktualisiert: 03.01.2019

Die australische Gender-Forscherin Erica Millar präsentiert sich als eine Meisterin des gefährlichen Denkens.

Von Stefan Rehder

(…) „Als sehr zornigen Menschen müssen wir uns auch Erica Millar vorstellen. Jedenfalls hat die junge Frau, die derzeit an der australischen Universität Adelaide Gender Studies und Sozialanalyse lehrt, im vergangenen Jahr ein überaus zorniges Buch vorgelegt. Es trägt den Titel „Happy Abortions – Our bodies in the era of choice“. Beworben wird es auf dem Cover mit der Behauptung, bei ihm handele es sich um „ein provokatives und wichtiges Buch, das jeder Abtreibungsbefürworter lesen sollte“.

Das ist – entgegen den üblichen Gepflogenheiten von Werbung – noch ziemlich untertrieben. Denn in Wahrheit handelt es sich bei „Happy Abortions“ (dt.: „Glückliche Abtreibungen“) um das vielleicht brutalste Buch, das bisher über Abtreibungen geschrieben wurde und das die Abtreibungslobby inzwischen in den Kanon ihrer heiligen Schriften aufgenommen haben dürfte. Seit kurzem liegt mit verändertem Untertitel („Mein Bauch gehört mir – noch lange nicht“) auch eine „gekürzte und überarbeitete“ Ausgabe in deutscher Übersetzung vor.“ (…)

Erica Millar: Happy Abortion. Mein Bauch gehört mir – noch lange nicht. Aus dem australischen Englisch von Stephanie Singh. Gekürzte und überarbeitete Ausgabe. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2018, 224 Seiten, EUR 22,-

https://m.die-tagespost.de/feuilleton/Die-Frau-der-UEbermensch;art310,194582

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