Das sozialdemokratische Basislager

Kanzler Schröder nannte das Familienministerium „Gedöns“. Wenn das heute einer täte? Au Backe. Denn gerade jenes „Gedöns“ ist für die SPD eine Schlüsselbehörde.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/familienministerium-schluesselbehoerde-fuer-spd-15974116.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Kommentar GB:

Der Ausgangpunkt ist hier zugleich der angemessene Zielpunkt:

„Ein Bundesfamilienministerium gab es schon unter Kanzler Adenauer. Der erste Minister hieß Franz-Josef Wuermeling, war Vater von fünf Kindern und wurde bekannt durch den „Wuermeling-Pass“, der es dem Nachwuchs aus kinderreichen Familien erlaubte, im Zug zum halben Preis zu fahren. Die ersten Minister waren Männer, heute gilt es als ungeschriebenes Gesetz, dass es eine Ministerin sein muss, derzeit Franziska Giffey von der SPD. Überhaupt ist das Ministerium für die Sozialdemokraten inzwischen wichtig wie kein anderes geworden.“ (…)

All diese fabelhaften Quotenfrauen werden den Abstieg der SPD in die Bedeutungslosigkeit  nicht nur nicht aufhalten, sondern weiter vorantreiben. In diesem Sinne löst sich das Problem dieser Fehlentwicklung durch sich selbst. Das einzige Problem dabei ist, das es viel zu langsam geht.

 

 

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