Medienspiegel

GAM-Newsletter 14. 01. 2019

G A M e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach Ansicht der Landesregierung NRW als Teil der herrschenden politischen Klasse in Deutschland soll uns das folgende proislamische Willkürdiktat aufgezwungen werden: Öffentliche Massengebete von Muslimen habe die nichtmuslimische Bevölkerungsmehrheit zu ertragen. Diese seien von der Freiheit der Religionsausübung gedeckt.

„Das gemeinsame Beten größerer Gruppen in der Öffentlichkeit ist unter die Betätigung im Rahmen der Religionsausübungsfreiheit des Artikel 4 Absatz 2 Grundgesetz zu fassen. Regelmäßig kommt diesem keine Versammlungsqualität zu.“

Genau dieses politisch-juristische Staatsdogma, dem Islam als grund- und menschenrechtswidriger Weltanschauung den Deckungsschutz von Artikel 4 Absatz 2 GG überzustülpen und damit die Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur (einschließlich der unsäglichen Förderung des migrationspolitischen Massenimports von Muslimen) weitgehend unantastbar zu machen, ist die Burg, die im Kampf gegen Islamisierung grundsätzlich zu schleifen ist.

Siehe hierzu:

Hartmut Krauss

Der staatliche Deckungsschutz für den Islam muss überwunden werden

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-hartmut-krauss-der-staatliche-deckungsschutz-fuer-den-islam-muss-ueberwunden-werden.html

In einem empfehlenswerten Beitrag zur Migrationsdebatte weist Rudolf Brandner – in Übereinstimmung mit unserer Position:

http://www.gam-online.de/text-globkap.html

darauf hin, dass Flüchtlingsmigration aus vormodern-rückständigen Ländern im Grunde Revolutionsverschiebung und -verschleppung bedeutet:

Migration: ein Dampfventil anti-moderner Staaten zur Zementierung ihrer Rückständigkeit

https://juergenfritz.com/2019/01/11/migration-dampfventil/

„Die politische Analyse revolutionärer Gesellschaftsprozesse, zu denen auch die «Migration» zählt, verdankt der marxistischen Geschichtstheorie einige ernstzunehmende Einsichten, die man sich bei dieser Gelegenheit in Erinnerung rufen mag. Revolutionstheoretisch ist jede durch ökonomische, soziale und politische Missstände, Ausbeutung und Unterdrückung verursachte Fluchtbewegung Anzeichen für einen prä-revolutionären Zustand der Gesellschaft, der sich vor sich selbst in Sicherheit zu bringen sucht.

Emigration ist die Bewegung, durch die revolutionäre Potentiale und Energien veräußert und abgeführt werden, damit das Bestehende erhalten werden kann also

Revolutionsverschiebung und –verschleppung.

Sie verhindert die revolutionäre Umwandlung der Gesellschaft und wirkt damit als den geschichtlichen Fortschritt blockierende Zementierung überholter Verhältnisse.

Dies ist im Kern genau das, was der jüngere marokkanische König bei seinem Amtsantritt in den neunziger Jahren öffentlich bekannt gab: Es sei im Grunde doch eine gute Sache, dass so viele junge Marokkaner hinüber nach Spanien machten, da ihr Leben hier so perspektivlos sei; außerdem würden sie ja mit ihrer Arbeit dort ihre Familien hier finanziell unterstützen, das käme dem ganzen Land zugute.“

Vor Kurzem erschien auf Telepolis ein Interview von Reinhard Jellen mit Hartmut Krauss zu dessen Buch

Die Marxsche Theorie und ihre Bedeutung für eine herrschaftskritische Gesellschafts- und Subjektwissenschaft,

welches ich für heute abschließend empfehle:

„Aufdecken und kognitives Verarbeiten von realen Widersprüchen“

https://www.heise.de/tp/features/Aufdecken-und-kognitives-Verarbeiten-von-realen-Widerspruechen-4252407.html?seite=all

„Der monotheistische Gottesglaube ist die Grundform des Ideologischen“

https://www.heise.de/tp/features/Der-monotheistische-Gottesglaube-ist-die-Grundform-des-Ideologischen-4252433.html

Mit freundlichen Grüßen

Karin Vogelpohl

Vorstand GAM e.V.

Gesellschaft für wissenschaftliche

Aufklärung und

Menschenrechte e.V.
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Kommentar R. I.:

„Das Verbot ist nur durchzusetzen, wenn man die Verfassungswidrigkeit des Islam endlich anerkennt, dann fällt er nämlich nicht unter die Glaubensfreiheit.“

Kommentar Hartmut Krauss:

Sehr richtig!

Eine wesentliche Grundlage der westlich-kapitalistischen Islamverharmlosung und „Orientromantik“, wie sie sich  im Bereich von Politik und Ideologie (Medien) manifestiert und auch als propagandistische (willkommenskulturelle)  Gleitcreme des massenhaften muslimischen Migrationsimports funktioniert (mit zahlreichen manipulativen Rührstories über „Geflüchtete“), ist hierin zu sehen:

„Die Ausfuhr von Kriegswaffen nach Saudi-Arabien hat im vergangenen Jahr erheblich zugenommen. Allein von Januar bis Oktober 2018 haben deutsche Firmen Kriegswaffen im Wert von 160 Millionen Euro exportiert. Damit lag der Wert der Ausfuhren bereits in den ersten zehn Monaten um 50 Millionen Euro höher als im Gesamtjahr 2017. Die Exporte in die Türkei legten sogar um mehr als das Dreifache zu.“

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/waffenexporte-mehr-deutsche-waffen-fuer-saudis-und-tuerken-100.html

Die USA und Saudi-Arabien hatten ihrerseits während eines  Besuchs von US-Präsident Donald Trump im Mai 2017 ein Waffengeschäft in Höhe von fast 110 Milliarden Dollar (knapp 100 Milliarden Euro) vereinbart. Es sei der größte einzelne Rüstungsdeal in der US-Geschichte, teilte Regierungssprecher Sean Spicer dazu mit. Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Saudi-Arabien sogar Waffen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar aus den USA kaufen.

 

Man könnte auch sagen: Eine bestimmte Profitrate in Aussicht und das Kapital kennt keine Hemmungen, ignoriert geflissentlich extreme Menschenrechtsverletzungen  und gewährt – als Teil des Great Deals – sogar „Religionsfreiheit für den Islam“.

https://www.sueddeutsche.de/politik/ruestungsgeschaeft-usa-und-saudi-arabien-schliessen-gigantischen-waffendeal-1.3514974

Kommentar GB:

Außerdem spielen die Finanzinvestitionen eine wesentliche Rolle, weil sie die Macht mit sich bringen, Wohlverhalten der Wirtschaft und der Politik gegenüber dem Islam einzufordern, z. B. in der Weise, daß Moscheebau zugelassen wird. Aber zentral ist sicherlich die bewußte juristische Fehlbeurteilung, dem Islam den Schutz des Art. 4 GG zu gewähren, der ihm nicht zukommt.