Medienspiegel

Hannover zwischen grimmiger Sprachdystopie und fröhlichem absurdem Theater

In Hannover dürfen die Beamten der Stadtverwaltung in offiziellen Schreiben nur noch geschlechtsneutrale Formulierungen verwenden. Irgendwo zwischen George Orwell und Eugène Ionesco, zwischen grimmiger Sprachdystopie und fröhlichem absurdem Theater ist diese flächendeckende künstlerische Aktion wohl anzusiedeln.
Konrad Paul Liessmann 29.1.2019

https://www.nzz.ch/meinung/kolumnen/heiteres-hannover-ld.1455178

Kommentar GB:

Diese Manifestion gesellschaftlicher Dummheit wird als solche in die Geschichte eingehen: Schilda liegt an der Leine. Andere ziehen nach, wie Varel zum Beispiel.

Zukünftige Kabarettisten oder ein neuer Zuckmayer werde sich an diesem irren Material frei bedienen können.

Stoff für Komödien noch und noch, auch wenn uns, als den Betroffenen dieses Quatsches, heute gar nicht zum Lachen ist. Das immerhin hat MP Weil (SPD) bemerkt.

Die SPD demonstriert jede Woche einmal, daß sie sich selbst zum Untergang verurteilt hat, weil sie weder bereit noch fähig ist, Einsicht in für jeden offensichtliche Fehlleistungen zu entwickeln und ihren Kurs entsprechend zu ändern. Also zum Beispiel: Den Gender-Feminismus zu stoppen und zügig abzuwickeln. Der Steuerzahler und Wähler würde es danken.

Aber es wird weitergemacht wie bisher. Denn die SPD muß weiblicher werden! Muß sie das?

VORWÄRTS! ABWÄRTS! DEM ENDE ENTGEGEN!

Wie in Baden-Württemberg und in Bayern; Frau Kohnen wurde gerade wiedergewählt.

Hierzu paßt:

„Gendersternchen“ ist der Anglizismus des Jahres 2018

Aus dem „gender star“ wurde innerhalb weniger Jahre „Gendersternchen“. Wahnsinn, diese produktive Leistung! Die Londoner Times übrigens hat die Anglomanie der Deutschen schon einmal als „linguistic submissiveness“ bezeichnet.

„Gendersternchen“ ist der Anglizismus des Jahres 2018

ferner:

Lucas Schoppe

Geschlecht und Sprache und Hannover

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Interview mit Gender-Beauftragten Hannover (Parodie)

Die Stadt Hannover gestaltet ihren gesamten Schriftverkehr, E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer, Hausmitteilungen, Rechtstexte und Briefe mit einer neuen, ‚gendergerechten‘ Sprache um. Das ist richtig, weil an der alten haben sich vier Personen gestört.

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