„Islamismus“ und „neuer arabischer Antisemitismus“

24. Februar 2019   –   Dr. Gudrun Eussner

Diejenigen, die verbreiten, daß der Antisemitismus nichts mit dem Islam und seiner Tradition zu tun hätte, daß er erst durch Nazi-Propaganda über die Muslime gekommen wäre, von 1937 bis 1945, durch die Muslimbrüder und den Mufti Haj Amin al-Husseini, die mit deutscher Hilfe diese Bewegung in den Nahen Osten gebracht hätten, sie sind heute einen Schritt weiter und ordnen den im Koran geforderten Antijudaismus den Phantasiebegriffen „Islamismus“, ungefähr 1 500 000 Google-Ergebnisse in 0,43 Sekunden, und „neuer Antisemitismus“ zu; französisch „nouvel antisémitisme„.

Antijudaismus und Judenhaß wären dem Islam nicht als wesentliche Komponente eigen, sondern von den deutschen Nationalsozialisten oktroyiert, nach dem Zweiten Weltkrieg eine Weile in den Hintergrund getreten, kämen jetzt aber wieder hervor. „Der neue Antisemitismus ist der alte„, meint denn auch der Interviewpartner des Muslim-Marktes, „Vorurteilsforscher“ Prof. Dr. Wolfgang Benz.

Soll Mohammed denn gar nichts selbst erfunden haben, ist alles immer aus dem dar al-harb?

Billiger können die Muslime einen Persilschein für ihre seit dem 7. Jahrhundert verübten Verbrechen an den Juden nicht bekommen als dadurch, daß ihre antijüdischen und anti-israelischen Worte und Handlungen unter dem Begriff „Antisemitismus“ subsumiert werden. Beim Gebrauch dieses Begriffes ist man sofort mitten im Tausendjährigen Reich.

Kampf der Araber gegen die Juden, ab 1900

Judenfeindschaft und Judenhaß sind im Islam gegründet; man denke nur an „das vergessene Pogrom von Safed“, vom 15. Juni bis 17. Juli 1834, The Great Looting of Safed. Mord, Raub und Brandschatzungen werden geduldet und unterstützt vom Gouverneur der Stadt, das Pogrom endet nach Angaben des Haaretz-Autors Eliezer Rivlin mit großen Schäden für die jüdische Gemeinde.

Was bedeutet die folgende Einschätzung der Brandschatzung und Plünderung des Judenviertels von Istanbul, 1589, durch Dan Diner, in „Versiegelte Zeit“, S. 177: „Wie bei ähnlichen den Geldwert betreffenden Unruhen wurde das jüdische Viertel gebrandschatzt und geplündert?“

Die Juden, die um die Jahrhundertwende nach Palästina kommen, das zum osmanischen Reich gehört, betreten islamischen Boden, kaufen (!) von arabischen Besitzern Grundstücke, teils zu überhöhten Preisen, und lassen sich darauf nieder. Das zu bekämpfen, erklären die islamischen Prediger zur religiösen und politischen Pflicht der Araber, die gegen die jüdische Zivilbevölkerung aufgehetzt werden. Für Amin al-Husseini geht es darüber hinaus um seine und seiner Familie gesellschaftliche Stellung in Konkurrenz zu anderen einflußreichen arabischen Familien Palästinas. Sein Vater, der Oberste Scharia-Richter in Jerusalem Mohammed Tahir al-Husseini (1842 – 1908), ist allerdings einer derjenigen, der mit dem Verkauf von Land an jüdische Siedler vorn liegt.

Sein Sohn, der spätere Mufti, setzt die Tradition des Krieges der Araber gegen die jüdische Zivilbevölkerung nicht erst 1937, sondern schon zwanzig Jahre früher fort, gleich, nachdem er 1917 bei der osmanischen Armee die Flinte abgibt, weil er sieht, daß der Krieg für sie verloren ist. Am 9. Dezember 1917 erobern die Briten nach einem Tag des Kampfes das seit 638 d.Z. mit kurzen Unterbrechungen islamische und seit 1514 osmanisch-islamische Jerusalem. Es gibt reichlich Literatur zum Thema. Wer sich beispielsweise die Mühe macht, das großartige Werk von Mordecai Naor: „Eretz Israel. Das zwanzigste Jahrhundert“ daraufhin durchzusehen, wird nicht mehr behaupten können, in Palästina hätten keine Feindschaft und kein Haß gegen Juden geherrscht.

Schon  im März 1920 ist Amin al-Husseini gänzlich ohne ideologische Hilfe aus Deutschland gemeinsam mit den Briten tätig gegen die Juden und organisiert die Pogrome zum Pessach. Unbegründete Gerüchte über Ausschreitungen von Juden gegenüber Arabern sind der Vorwand. Eines Exports des Antisemitismus in den Nahen Osten bedarf es nicht, der befindet sich dort in Gestalt des von Mohammed (saw) befohlenen Antijudaismus schon seit 627 d.Z. Das britische Militär, das laut William Ziff die Ausschreitungen organisiert, greift nicht ein, während es andererseits Wladimir Jabotinsky und andere Juden der Gründung einer Selbstverteidigungsgruppe wegen verhaftet. Diese „Ereignisse“, meora’ot, führen zur Gründung der Haganah, 15. Juni 1920.

Amin al-Husseini wird zur Belohnung für das Pogrom gegen die Juden von den Briten gegen den Willen der islamischen Würdenträger zum Großmufti auf Lebenszeit ernannt, da ist er noch nicht 30 Jahre alt.

Die nächsten der ohne jede deutsche Hilfe organisierten Pogrome der Muslime gegen die Juden in Palästina sind die vom August 1929, sie sind ebenfalls initiiert vom Mufti Haj Amin al-Husseini. Vom 23. bis 29. August 1929 werden 133 Juden ermordet und mehr als 300 verletzt. Mehr als 8000 Juden (5% des gesamten Jischuw) sind auf der Flucht. „Das jüdische Viertel Safed geht in Flammen auf. Ramat-Rachel Moza, Hartuv, Kfar Urije, Be´er Tuvia und Hulda werden vom arabischen Mob zerstört. In Tel Aviv und Haifa hingegen kann die Haganna die Angreifer zurückschlagen. Anders als bei den früheren Ausschreitungen, die auf einen Ort oder einige wenige Orte beschränkt waren, breiteten sich die Gewalttätigkeiten diesmal wie ein Flächenbrand über das ganze Land aus.“

Soweit zur angeblichen deutschen Unterstützung von Pogromen gegen die Juden. Das alles geschieht, während der Zionismus sich entwickelt, deutsch ist das nicht, im Gegenteil, die Deutschen, die Araber wie Juden für Untermenschen halten, zögern noch 1937, als Adolf Eichmann in der Region weilt, die Muslime bei ihren Angriffen gegen die Juden zu unterstützen. In die Zeit des Zauderns fällt die palästinensisch-arabische Revolte von 1936 – 1939, an der sich Tausende von Juden-hassenden Arabern beteiligen.

Erst ab 1938 geht es richtig los mit der deutschen Unterstützung, da entdecken sie nämlich die strategisch-politischen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Arabern Palästinas. Mehr Informationen und Links dazu finden sich in meinem Artikel, vom 11. Oktober 2003: „Die Entstehung des arabischen Antisemitismus und die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten“. Was vom arabischen „Antisemitismus“ zu halten ist, liest man im Abschnitt Dhimmis in arabischen Staaten.

Judenfeindschaft und Judenhaß im Islam

Der politische Kampfbegriff „Antisemitismus“ wird 1879 von Wilhelm Marr in seinem Pamphlet „Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum“ geprägt; der Publizist und Schriftsteller ist auch für die „Gartenlaube“ tätig, das „Illustrirte Familienblatt„. Was sich ab 622 d.Z. bei den Muslimen gegenüber den Juden herausbildet, ist dagegen Antijudaismus und Judenhaß. Die Subsumierung unter den ahistorischen Begriff „Antisemitismus“ führt dazu, sowohl die Lage der Juden im Nahen Osten von 622 bis 1937 als auch die gegenwärtigen Operationen von Muslimen dort sowie in unseren (noch) nicht dem Islam unterworfenen Ländern zu verkennen.

Dann interpretiert man das Ereignis, incident, des Massakers des Jahres 627 d. Z. an allen männlichen Mitgliedern, 700 an der Zahl,  des jüdischen Stammes der Banu Qurayza wie David H. Slavin, von der Emory University, Atlanta, schlicht als Kriegsereignis inmitten der Schlacht von Trench. Sie hätten mit den heidnischen Stämmen von Mekka und ihren Verbündeten in Medina gemeinsame Sache gemacht, und überhaupt sei der Konflikt mit den drei jüdischen arabischen Stämmen Banu Qaynuqa, Banu Nadir und Banu Qurayza der Konkurrenz mit der neuen Offenbarung des Monotheismus geschuldet. Und fort sind islamischer Antijudaismus und Judenhaß!

Eine Erklärung, warum Mohammed den Stamm der Banu Qurayza beispielhaft für alle Juden als „Brüder der Affen“ bezeichnet, wie es sein erster Biograph Ibn Ishaq berichtet, muß man dann schuldig bleiben, nicht zu reden von einer Erklärung, warum der letzte von Allah gesandte Prophet seine semitischen arabischen monotheistischen Brüder so erniedrigt und sie brutal ermordet, und das, lange bevor Theodor Herzl, David Ben-Gurion oder Ariel Sharon auf der Welt sind, schreibt Timothy R. Furnish – und bevor Adolf Hitler den europäischen Antisemitismus bringt, wäre zu ergänzen.

Zur Rettung des Islams wird die religiöse Komponente der Vertreibungen und Morde negiert, es habe sich um politisch militärische Kämpfe gehandelt, um die sich bildende muslimische Ummah zu schützen. Kalif Abu Bakr (632 – 634), der Nachfolger Mohammeds (saw) aber stellt ganz auf den Glaubenskrieg zur Ausdehnung des sich bildenden islamischen Reiches ab. Seinem Heerführer Khalid Ibn al-Walid Saif Allah (gest. 642), den er 634 d.Z. mit 18 000 Mann nach Basra schickt, in die „Schlacht der Ketten“, Dhat as-Salasil, befiehlt er: „Fordere das Volk auf, sich Allah zu unterwerfen. Von denjenigen, die deinem Aufruf folgen, nimm es an. Diejenigen aber, die sich weigern, müssen zur Demütigung und Erniedrigung die Kopfsteuer bezahlen (Koransure 9:29). Wenn sie dies verweigern, ist es ohne Gnade das Schwert. Fürchte Allah in Bezug auf das, mit dem du betraut bist.“ Und so lautet das Ultimatum des Heerführers:

„Nehmt den Glauben an, und ihr seid sicher, wenn nicht, zahlt Tribut. Wenn ihr beides verweigert, habt ihr es euch selbst zuzuschreiben. Ein Volk ist bereits über euch gekommen, das den Tod so liebt wie ihr das Leben.“

Heute wie ehedem gilt für Muslime, was der berühmteste Sohn Tunesiens, der arabische Philosoph, Historiker und malakitische Jurist Abd ar-Rahman Ibn Mohammad, bekannt unter dem Namen Ibn Khaldun (1332-1406) erklärt, daß in der muslimischen Gesellschaft der Jihad, der Glaubenskrieg, der Universalität der islamischen Mission wegen eine religiöse Pflicht sei. Jedermann habe zum Islam bekehrt zu werden, entweder durch Überzeugung oder mit Gewalt. Der Islam habe die Verpflichtung, Macht über andere Nationen zu gewinnen. Über das Christentum sagt Ibn Khaldun in seinem berühmten Werk „Muqaddimah“: It is for them to choose between conversion to Islam, payment of the poll tax, or death. „Es ist an ihnen [den Christen], zu wählen zwischen Konversion zum Islam, Zahlung der Kopfsteuer [jizyah] oder Tod.“ Für die Juden gilt das gleichermaßen. An diese Politik halten sich die arabischen Kalifen und die osmanischen Sultane allzeit.

Der Begriff „Protektion im Islam“ ist durch zahlreiche historische Belege abschließend definiert: „Qazi Ahmed erklärte, daß der Begriff giziya nicht Schutzgeld bedeutet. Es ist vielmehr eine monetäre Gewaltausübung um den Ungläubigen zum Islam zu bekehren.“

Geschützt sind diejenigen Anhänger der jüdischen und christlichen Buchreligionen, die als Dhimmis die Kopfsteuer zahlen. Trotzdem können sie willkürlich verfolgt und ermordet werden.

Islamischer Haß auf das Judentum, die Juden und auf Israel

Khaled Mash’al sagt in einer Ansprache nach dem Freitagsgebet,  gesendet von Al-Jazeera TV, am 3. Februar 2006: Before Israel dies, it must be humiliated and degraded …. „Bevor Israel stirbt, muß es gedemütigt  und erniedrigt werden …“

„Israel ist ein Krebsgeschwür in dieser Region“, doziert er schon 2000, kurz bevor die Israelis den Südlibanon räumen; „wenn ein Karzinom entdeckt wird, muss es ausgemerzt werden“, lautet Hassan Nasrallahs Spruch, zitiert von Josef Joffe, in der Zeit Nr. 30/2006. Entgegen der Behauptung des Herrn Dr. Joffe verfolgen die radikalen Muslime rationale Ziele. Eindämmung dieser Eroberer funktioniert nicht, entweder wir besiegen sie, oder sie uns. Es ist ihrerseits ein Nullsummenspiel.

Mahmud Ahmadinejad verspricht: Very soon this stain of disgrace will be purged from the centre of the Islamic world … „Sehr bald wird dieser Schandfleck aus dem Zentrum der islamischen Welt eliminiert sein …“. Man findet das Zitat bei Memri, am 28. Oktober 2005.

Mohammad Hassan Rahimian erklärt am 16. November 2006: “The Jew“ – not the Zionist, but the Jew! – “is the most obstinate enemy of the devout. And the main war will determine the destiny of mankind…The reappearance of the Twelfth Imam will lead to a war between Israel and the Shia.”  „Der Jude – nicht der Zionist, sondern der Jude – ist der hartnäckigste Feind des Frommen. Und der Hauptkrieg wird das Schicksal der Menscheit bestimmen … Die Wiederkehr des Zwölften Imams wird zu einem Krieg zwischen Israel und der Schia führen.“

Die Juden weigern sich hartnäckig, den Islam anzunehmen, aber Mohammed gibt nicht so schnell auf, schreibt Leah Kinberg. Erst nach 16 bis 18 Monaten, als er sieht, wie stubborn, hartnäckig, sie sind, wendet er sich gegen sie, zunächst durch Änderung der von ihnen übernommenen Feiertage und Riten, dann durch Ausgrenzen, Vertreiben, Ermorden. Es bedarf nur einiger Jahre, bis die arabische Halbinsel judenfrei ist.

„Studieren Sie die Geschichte, und Sie werden verstehen, daß die Juden von gestern die üblen Väter der Juden von heute sind, die üblen Sprösslinge, Ungläubige, Verfälscher von Worten (anderer), Anbeter des [Goldenen] Kalbes, Prophetenmörder, Leugner von Prophezeihungen … der Abschaum der menschlichen Rasse, die Allah verfluchte und in Affen und Schweine verwandelte …“ Der leitende Imam der Großen Moschee in Mekka Abdul Rahman Ibn Abdul Aziz as-Sudais an-Najdi, zitiert in ‚Juden im Koran und frühe islamische Traditionen‘. Von Dr. Leah Kinberg. Vortrag, gehalten im Mai 2003, Monash Universität, Melbourne.“

Die persönlichen Anwürfe der genannten Fundamentalisten sind islamkonform und keine Übertreibung oder gar Verfälschung des Islams.

Das Prokrustesbett des europäischen Antisemitismus

Die Ahnungslosen, die trotzdem mitreden, oder diejenigen, die politisch korrekt zwischen Islam und Islamismus unterscheiden, als wenn sie noch nie in den Koran gesehen hätten, tun dies entweder, um aus strategischen, politischen und wirtschaftlichen Erwägungen jede Kritik am Islam zu unterbinden, oder um eben solcher Erwägungen wegen ohne Umschweife auf Deutschland, den Nationalsozialismus und den Antisemitismus zu kommen:

Sozialwissenschaftler Stefan Seidendorf, in der ZEIT, vom 23. Februar 2019: „Es gibt zum einen den Antisemitismus der extremen Rechten, zum anderen den linken Antisemitismus, der sich vor allem als Kritik an Israel und als Antizionismus darstellt. Und es gibt, drittens, das relativ neue Phänomen, dass islamistische Gruppen sich antisemitisch positionieren.“

Ein Freund kommentiert: „Ab hier lese ich nicht weiter, Stefan Seidendorf (* 1974) ist ein Auftragsschreiber der Amtswalter à la SPD-Steinmeier; er hat keine Ahnung vom Islam. Er wird als Geschwätz-Wissenschaftler eine große Karriere machen in der Relotius-Presse, die den Untergang unsere Landes mit zu verantworten hat und in der EU das kommende Kalifat besser findet, als die Kultur Europas. Die falsche Wortwahl zum Judenhaß ist beabsichtigt, bei manchen ist sie auch der Unbildung geschuldet.“

Mit der Bezeichnung des Judenhasses der Muslime, des im Koran begründeten Antijudaismus, als Antisemitismus, machen nicht nur zahlreiche Staaten, sondern auch deutsche Politiker, Regierungen, Behörden, Institutionen und Medien Politik gegen Deutschland und die Deutschen. Die Medien sind voll davon. Den Deutschen wird eine Art „Versailler Vertrag“ aufgenötigt, eine mindestens 100 Jahre währende Verpflichtung, die am Tag der Offenen Moschee des Jahres 2115  beendet sein wird.
Die Folgen davon aber könnten ähnlich ausfallen wie nach dem Ersten Weltkrieg. Warum deutsche Eliten da mitmachen, darf man vermuten: Es ist ihr Schaden nicht!

Die Regierungen der von Millionen Muslimen besiedelten und zunehmend überfluteten (noch) nicht vom Islam beherrschten Länder, für uns von besonderem Interesse die EU-Staaten, sind durch ihr Beharren auf den Begriffen „Antisemitismus“ und „Islamismus“ politischer Entscheidungen enthoben, die unsere Gesellschaft vor der Islamisierung bewahren könnten.

Alle Deutschen werden und bleiben bis zum Jüngsten Gericht eingeschlossen in die Schuld ihrer Ahnen an der Judenvernichtung. Das sind heute ihre verstorbenen Urgroßeltern und einige noch lebende hochbetagte Großeltern. Die nächste Generation wird in der Familie weder überlebende Opfer der Judenvernichtung noch der Täter finden.

Die Bezeichnung des islamischen Antijudaismus als Antisemitismus führt dazu,  daß jede islamische Tat, jeder Angriff von Muslimen auf Juden, von Bürgern nicht-islamischer Staaten unwillkürlich als aus dem Nationalsozialismus entsprungen wahrgenommen wird. Gleichzeitig wird den Muslimen und „Islamisten“ damit alles abgesprochen, was ihnen heilig ist, ihr Glaubensgebäude, in dem die Christen und Juden ihren Platz haben als Schweine und Affen (Sure 5:60), und sie werden diskriminiert als Menschen, die ihre Taten und Verbrechen nicht selbst konzipieren und begehen können.

Am deutschen Wesen soll der Muslim genesen: Nicht verzagen, Adolf fragen!

Tatsächlich aber wissen die Muslime genau, was sie wollen. Die Juden werden wie die Christen aufgefordert, den Islam ohne Diskussion als überlegene Religion anzuerkennen. Die Geschichte beweise, wie gut alle dabei gefahren seien. Manche glauben das Märchen von Al Andalus heute noch.

Die islamischen Fundamentalisten verachten den Nationalsozialismus genauso wie den Kommunismus und wie jedes andere konkurrierende totalitäre System. Die drei tun sich allerdings von Fall zu Fall zusammen, um gegen den Liberalismus und die Demokratie vorzugehen, exemplarisch verkörpert in den USA, den Juden und Israel. Daß Adolf Hitler die Araber verachtet, dürfte dem Großmufti nicht unbekannt sein, als er am 28. November 1941 in Berlin dessen Hand schüttelt und eine vertrauliche Unterredung über die Judenvernichtung mit ihm führt. Das macht ihm jedoch nichts aus, denn in diesem Zweckbündnis ist die Hauptsache, daß er, von Heinrich Himmler zum SS-Gruppenführer (Generalleutnant der Schutzstaffel) ernannt, aus dessen Sonderfonds seinen monatlichen Scheck erhält und seine antijüdische Rundfunkpropaganda von Zeesen aus führen kann.

Der „neue arabische Antisemitismus“

Haj Amin al-Husseini modernisiert den seit dem 7. Jahrhundert bestehenden Judenhaß auch mit Hilfe deutscher Versatzstücke. Der Nationalsozialismus ist aber für den Judenhaß der Muslime nicht wesentlich; denn alles steht bereits abschließend im Koran, den Hadithen und der Scharia. Der Islam, dieses konsequent totalitäre System, ist gegenwärtig dabei, in unsere Gesellschaft einzudringen und uns zu unterwerfen.

Der Judenhaß der Muslime ist religiös, machtpolitisch und rassistisch bestimmt. Minderwertige Menschen, von Allah als „Affen“ bezeichnet, maßen sich an, über Muslime zu herrschen, auf ehemals von Muslimen erobertem Gebiet. Ein Tariq Ramadan würde sich niemals positiv auf Adolf Hitler beziehen, die Verachtung der Juden kommt aus dem Islam. Ein Hassan al-Banna wird sich den Nazi-Kuffar haushoch überlegen vorgekommen sein, und der Großmufti hat sie zu seinen Zwecken benutzt. Solches treiben die fundamentalistischen Muslime heute vor allem mit den roten und grünen Linken und Linksradikalen, mit denen gemeinsam sie inzwischen alle traditionellen Parteien bevölkern: sie treiben sie vor sich her.

Das Vermächtnis Adolf Hitlers in Form des Antisemitismus mag sonstwo gehütet werden, aber bestimmt nicht bei den fundamentalistischen Muslimen. Es ist nirgends der Nationalsozialismus, der den islamischen Judenhaß bestimmt, sondern der Islam, der Koran, die Hadithe, die Scharia.

Muslime, deren Einstellung zu den Juden durch den Islam vorgegeben wird, die könnten sich davon nur befreien, wenn sie aus der Religion Islam austreten. Darauf steht im Islam die Todesstrafe. Niemand kann damit rechnen, daß die palästinensischen Araber und die 1,8 Milliarden Muslime der Welt aus ihrer Religion austreten, im Gegenteil, von Tag zu Tag werden sie fanatischer. Die moderaten sind längst aus dem Lande gegangen oder vertrieben. Soweit zur Illusion über die Integration. Wenn wer integriert wird, dann wir ins islamische System.

Wer Israel beistehen will, der sollte nach dem Motto Friedrichs des Großen handeln: Man muß seine Feinde kennen. Ihre Verbündeten und die Natur ihres Landes, um einen Feldzug planen zu können.

Die Feinde sind gewiß nicht „islamistische Gefährder“ und der „politische Islam“.

Die Abwesenheit von Klarheit ist der Beginn von Komplizenschaft. Wer hat ein Interesse daran, den Islam zu schonen und stattdessen die Aufmerksamkeit auf einen von den deutschen Nationalsozialisten in den Nahen Osten eingeschleppten Antisemitismus abzufälschen? Wozu werden solche Ansichten verbreitet? Was bedeutet es für die Strategie der EU-Staaten gegenüber den Arabern, sich auf die Fährte eines von Adolf Hitler vererbten Antisemitismus zu begeben?

Ein verkürzter und teilweise aktualisierter Artikel, vom 21. März 2007

Nachwort an meine Leser

Dieser Artikel wird nun zwölf Jahre alt. Unter dem Titel Antisemitismus und Islam. Der Judenhaß der Muslime ist kein deutsches Erzeugnis, findet man die Langfassung, vom 21. März 2007, im Internet.

Ich klinke mich ab jetzt aus der Kommentierung solcher Texte aus, die von Islamisten und vom islamistischen oder arabischen Antisemitismus handeln. Ich werde nicht mehr auf Antisemitismus, Islamismus, Homophobie, überall Nazis reagieren und nicht mehr auf Artikel und Bücher von Islam-Apologeten und von edlen Wilden; denn es schadet meiner Gesundheit, ich werde krank davon.

Ich bin auch nicht mehr Goy on demand und zur Stelle, während die Juden, auf deren Seite ich stehe, sich zu Veranstaltungen mit den Heuchlern treffen, denen die heutige Lage geschuldet ist.

 

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