Udo Ulfkotte, der Islam und Israel

9. Februar 2019   –   Dr. Gudrun Eussner

Ein Artikel vom 27. Dezember 2006. Aus gegebenem Anlaß, mit aktualisierten Links

 

„Endlich bin ich fast durch mit der aktualisierten Neuausgabe des inzwischen im Sortiment nicht mehr erhältlichen Fischer-Taschenbuches, von 2004: Der Krieg in unseren Städten; auch beim Frankfurter Eichborn Verlag, wo es 2003 herauskommt, wird es nicht mehr angepriesen, sondern da gibt es neue heiße Ware des Autors, über CIA, Mossad, MI6, BND und andere Geheimdienste, und wie sie die Welt angeblich regieren – und ich dachte immer, das wäre das internationale Judentum, oder besetzt das etwa die leitenden Posten der Geheimdienste?

Der Krieg im Dunkeln. Die wahre Macht der Geheimdienste. Von Udo Ulfkotte,

Eichborn Verlag, Frankfurt 2003Bezug durch ZVAB

Mitte März 2007 wird Udo Ulfkotte erstmals die Methoden und Machenschaften der islamistischen Muslimbruderschaft (enthüllen), die Europa seit Jahrzehnten systematisch unterwandert und deren Ziel die Zerstörung der westlichen Kultur ist. Da lege ich mir schon einmal die 19,90 Euro weg; denn über die Organisation des Großvaters von Tariq Ramadan zu lesen ist sicher spannender als mancher Krimi.

Jetzt aber zum Krieg in unseren Städten: Man muß sehr aufmerksam lesen, um dem Autor auf die Spur zu kommen. Sein Trick besteht in der durchgängigen Benennung der zerstörerischen Ziele und Handlungen der Muslime als islamistisch, wie er es mit der Muslimbruderschaft anscheinend auch vorhat. Grundsätzlich ordnet Udo Ulfkotte alles Schlechte und Inhumane, alle Unterdrückung der Gläubigen und der Dhimmis, allen Terror und alle Stagnation der gesellschaftlichen Entwicklung den Islamisten zu. Für ihn hat der Islam damit nichts zu tun. Das zu vermitteln, scheut der Autor keine Verrenkung. Wie zutreffend ist dagegen die von Papst Benedikt XVI in seiner Regensburger Rede Glaube, Vernunft und Universität, am 12. September 2006, zitierte klare Erkenntnis des Manuel Palaeologus, von 1391:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“.

Gemeinsamer Nährboden. Der Nahe Osten, die Islamisten und die Rechtsextremisten

In diesem Abschnitt (S. 178 ff.)  zitiert Udo Ulfkotte den Sprecher Osama bin Ladens, den Kuwaiti Suleiman Abu Gheith: „… Es gibt Tausende Jugendliche in der islamischen Nation, die versessen sind zu sterben, so wie die Amerikaner unbedingt leben wollen.“ Suleiman Abu Gheith benutzt hier den Schlachtruf der Glaubenskämpfer bei der Eroberung Baghdads in der ersten Schlacht Dhat Al-Salasil im Euphratdelta, 634 d.Z. „Ein Volk kommt über Euch, das den Tod so liebt wie Ihr das Leben!“ Dennoch fährt Udo Ulfkotte fort: Der hier zum Ausdruck kommende unverhohlene Antisemitismus ist eines der wichtigsten Bindeglieder aller muslimischen Terrorgruppen. …

Der kommt da aber ausnahmsweise einmal nicht zum Ausdruck, sondern die reine Lehre des Islams. Im Koran erscheint die Wurzel qtl = töten mit allen Ableitungen 187 mal, davon 25 mal im Imperativ: Und tötet sie, die heidnischen Gegner, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. (Sure 2:191) Wenn man bedenkt, daß von Mohammeds Lebzeiten bis zu Karl Martell, Poitiers 732, niemand die Neu-Muslime vertreibt, sondern diese die angestammten Christen und Juden, dann wird die Heuchelei deutlich; denn es ist gemeint, daß Juden und Christen die Muslime vertrieben haben. Vor deren Wirken wäre die ganze Welt muslimisch gewesen.

Der Koran sagt an anderer Stelle: Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben (Sure 9:5). Wer vertreibt also wen?“ (…)

https://eussner-archiv.blogspot.com/2019/02/udo-ulfkotte-der-islam-und-israel.html

Dr. Gudrun Eussner schreibt hierzu ergänzend:

Betrifft: „Alles Einzelfälle“. Buchkritik
Liebe Freunde, was fällt Euch an dieser Buchkritik auf?
Video (25:23) Vorgelesen aus dem Buch
12:55 Es gibt auch muslimische Frauen, die über die Vergewaltigung von Kindern klagen.
13:06 Probleme im islamischen Kulturkreis
15:00 pakistanische Jungen in Koranschulen vergewaltigt
22:50 Islamisten von Boko Haram entführen und vergewaltigen Schülerinnen. Die Befreier, in westlichen Medien gefeiert, vergewaltigen dann die Schülerinnen noch einmal. Presse-Echo sehr gering.
Das ist alles. Inkultura bringt im letzten Satz “Männer aus vornehmlich islamischen Ländern” und bei Amazon des Jeff Bedoz ($136 Milliarden Vermögen) findet man nichts.
Nirgends eine Verbindung zum Islam, zum Koran etc.
Und was ich da die 25:23 Minuten gehört habe, das ist Sensationsheischerei, da werden wie bei PI grausame Fälle vorgestellt, angeklagt werden diejenigen, die das wissen, aber doch mit den Afghanen etc. zusammenarbeiten. Angeklagt wird die UNO, wo alles gewußt, nichts dagegen getan wird. Angeklagt werden jordanische UN-Soldaten. Die jordanische Regierung hat sie nach Hause geholt, mehr nicht.
Wer sich aufgeilen will, der kaufe dieses Buch. Alles, was gesagt werden müßte, könnte auf zwei DIN A4-Seiten stehen, Graphilk über Länder und Häufigkeit der Taten anbei.
Gruß, G.E.
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