„Zwischen falscher Toleranz und Panikmache“

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M. H.

Ich kritisiere bereits seit Jahren islamistische Strukturen, importierte patriarchale Weltbilder und ein konservatives bis radikales Islamverständnis, das bspw. die „Ehre“ der Familie/ des Clans am Körper der Frau festmacht. Dieses Themenfeld wurde in Deutschland seit Jahrzehnten jungfräulich behandelt: aufgrund von Unwissenheit, falscher Toleranz, Naivität, positivem Rassismus, Bequemlichkeit oder aus Angst, in die „rechte Ecke“ gestellt zu werden. All diese Faktoren sind dafür verantwortlich, dass es mittlerweile starke Gegengesellschaften gibt: Gegengesellschaften, deren Mitglieder gegenüber der Mehrheitsgesellschaft feindlich eingestellt sind, die die Demokratie abschaffen wollen und die ihre eigenen Regeln haben. Leider haben hier auch große Teile der politischen Linken versagt: während in den 1960er-Jahren noch BHs verbrannt wurden, wird heute der islamische Hijab beworben. Dass Ali oder Mohammed mitunter genauso radikale, rassistische und verfassungsfeindliche Ansichten haben können wie deutsche Rechtsextreme, wird gerne übersehen.

Leider zieht Kritik an diesen Zuständen auch immer wieder Leute an, die intellektuell nicht in der Lage oder nicht willens sind, zu differenzieren, und die dann von „den Muslimen“, „den Flüchtlingen“ oder „den Ausländern“ schreiben. Diese Leute missbrauchen berechtigte Kritik für ihre rassistische und xenophobe Agenda, weshalb ich mich von ihnen entschieden abgrenze.

Fraglos bringen viele Menschen, die in Ländern sozialisiert wurden, in denen ganz andere Frauen- und Weltbilder gesellschaftlich legitimiert sind und in denen es starke islamistische Strukturen gibt, auch ein dementsprechendes Gedankengut mit, das sie vermutlich nicht nach ein paar Sprach- und Integrationskursen ablegen. Sie kommen aus Gesellschaftsordnungen, die stark antisemitisch, frauenfeindlich, homophob, antiliberal und autoritär ausgerichtet sind und in denen keine Kritik geduldet wird. Das zu bestreiten, wäre vollkommen naiv.

Dennoch sind Lagerdenken und Pauschalisierungen kontraproduktiv, da damit immer die Gefahr einhergeht, rassistisch zu kollektivieren. Wir brauchen eine gezielte Kritik gegen Ansichten, die der freiheitlich-demokratischen Grundordnung widersprechen. Hier darf es keinen Kulturbonus oder Ähnliches geben. Es kann beispielsweise nicht sein, dass der Staat der (zu Recht) Projekte gegen Rechtsextremismus finanziert, aber auf der anderen Seite mit islamistischen Verbänden über Lehrpläne verhandelt. Wer Menschen aber nur aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe ablehnt, ist rassistisch. Auf diesen Applaus kann ich gut verzichten! Wir brauchen irgendetwas „zwischen falscher Toleranz und Panikmache“ (Ahmad Mansour). Beide Extreme schaden der Demokratie.

 

Hartmut Krauss

Grundsätzlich stimme ich Markus Hibbeler zu.

Hinzuzufügen wäre aber Folgendes:

  1. Es gibt keinen Islam ohne Muslime. D. h. jenseits jeder Rassismus- oder Antirassismusideologie: Eine große Mehrheit der Islamgläubigen folgt den grund- und menschenrechtswidrigen Inhalten dieser monotheistischen Weltanschauung und tradiert sie (Siehe Links unten.)
  2. Der zugewanderte orientalisch-islamische Rechtsextremismus hat den einheimischen Rechtsextremismus quantitativ und qualitativ längst übertroffen.
  3. „Zwar ist das Auftreten tatsächlich rechtsextremer Kräfte zu verurteilen, die aus dem Islamthema Honig für ihre generell ausländer- und fremdenfeindliche sowie autoritär-chauvinistische oder christlich-fundamentalistische Propaganda saugen wollen. Doch diese einheimischen Gegner der Aufklärungskultur werden von den ebenso, wenn auch andersartig reaktionären Unterstützern und Quislingen des grund- und menschenrechtswidrigen Islam als Popanz immer wieder gerne instrumentalisiert, um generell auch die progressiv-emanzipatorische Islamkritik als „rassistisch“, „islamophob“ etc. zu verleumden. Verglichen mit den grundsätzlich fremdenfeindlichen Trittbrettfahrern der Islamkritik stellen mittlerweile jene Akteure aus den Lagern der etablierten Parteien, die den grund- und menschenrechtswidrigen Charakter des Islam leugnen, der Islamisierung Tür und Tor öffnen und mit den Islamverbänden politisch und ideologisch paktieren, eine gesellschaftspolitisch mindestens genauso so große Gefahr dar. Sich nur von den einheimischen rechtsextremen Trittbrettfahrern abzugrenzen, aber eine klare Distanzierung von den Unterstützern und Kollaborateuren der islamischen Herrschaftskultur in den etablierten Parteien und Organisationen zu vermeiden, ist angesichts der realen Problemlage absolut verfehlt. Gerade der Islam mit seinen herrschaftsideologisch-antiemanzipatorischen Kerninhalten und seinen ultrareaktionären Protagonisten und Unterstützern stellt heute innen- wie außenpolitisch die totalitäre Hauptgefahr dar.“ (Quelle: Link unten)
  4. Zum Ausweg zwischen „falscher Toleranz“ und „Panikmache“: „Angesichts dieser objektiven Entwicklungen ist es längst überfällig, dass sich die säkular-humanistischen Kräfte in Europa, die sich an den Grundprinzipien der Aufklärung sowie den Werten und Normen der kulturellen Moderne orientieren, gegenoffensiv und eigenständig zusammenschließen, sich als eine erneuerte geistig-moralische Bewegung formieren und ihre Überzeugungen und Zielsetzungen auf gesellschaftspolitisch wirksame Weise in die Waagschale werfen.“

http://www.gam-online.de/text-Islam%20und%20seine%20Komplizen.html

http://www.gam-online.de/text-Wiener%20Appell.html

http://www.gam-online.de/text-Islam%20im%20Kopf.html

http://www.gam-online.de/text-islam%20und%20muslime.html

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