Medienspiegel

Deutsche gegen den Brexit – ohne mich

12.04.2019

Von Sabine Beppler-Spahl

Das Buch „Brexit – Demokratischer Aufbruch in Großbritannien“ informiert deutschsprachige Leser, dass es sehr wohl gute Gründe für einen Austritt aus der Europäischen Union gibt.

(…) „Mein Buch „Brexit – Demokratischer Aufbruch in Großbritannien“ versucht, die andere Seite der Debatte über den EU-Ausstieg darzustellen. Jedes Kapitel behandelt ein weitverbreitetes Argument gegen den Brexit und beginnt mit einem Zitat, das der deutschen Presse entnommen ist. Über den Brexit zu schreiben ist nicht möglich, ohne zugleich über die EU, die Demokratie und die deutsche Politik nachzudenken. Eine besondere Entdeckung beim Schreiben waren die Bücher, Reden und Schriften von Deutschen, die die EU oder ihre Vorgängerinstitutionen von einem demokratischen Standpunkt aus kritisierten, wie Hans Magnus Enzensberger oder der Antifaschist Kurt Schumacher.

In ihrem Geleitwort schreibt die Labour-Politikerin Gisela Stuart, die 2016 Vorsitzende der „Vote Leave“ Kampagne in Großritannien war:„Als man schließlich den Wählern hier die Frage gestellt hat, wer das letzte Wort über Gesetze, Steuern und Grenzen haben sollte, entschieden sie mehrheitlich, das müsse ihre eigene Regierung sein“. Das ist ein Anspruch an die Politik, den auch wir in Deutschland ernst nehmen sollten.“

Brexit – Demokratischer Aufbruch in Großbritannien

Sabine Beppler-Spahl

Brexit – Demokratischer Aufbruch in Großbritannien, Parodos Verlag; Auflage: 1 (1. April 2019).

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