Europas Kultur ist der Garant für Stabilität

28.04.2019

Ohne das Bewusstsein einer gemeinsamen Kultur – umfasst sie nur das westliche Abendland oder nicht auch die östliche Orthodoxie? – bleiben die politischen Anstrengungen für eine friedliche, humane Zukunft des gemeinsamen Hauses Europa ungewiss.

https://www.theeuropean.de/herbert-ammon/15712-varia-europaea

Kommentar GB:

Das ist – gerade wegen seiner Kürze – der Artikel zur bevorstehenden EU-Wahl und zum Brexit.

Leider fehlt es – so ein Zufall aber auch – bisher an einer sachlich-kritischen Bestandsaufnahme der EU (alle EU-Verträge, alle EU-Institutionen, alle EU-Demokratiedefizite, alle EU-Finanzen, und all die sonstigen EU-Schwachstellen im Dunkelfeld).

Vermutlich sollen die Wähler mit solch unwichtigem Kleinkram gar nicht erst belastet werden. Statt dessen werden die Wähler – alle 60 Geschlechter – propagandistisch bearbeitet und „gestubst“, damit sie ihre Stimme dort abliefern, wo die Eurokratie sich das zur eigenen Scheinlegitimation und zum eigenen Wohlergehen wünscht, nämlich bei einer der EU-Blockparteien, unter denen bereits heftige Scheinkämpfe im Gange sind,

keinesfalls aber woanders!

Was daran im demokratischen Sinne noch Wahl sein soll, das bleibt allerdings unklar.

Klar ist nur, daß in Zeiten der Postdemokratie mit Wahl die gefügige Zustimmung zur bestehenden Herrschaft gemeint ist. Und alle Autokraten dieser Welt applaudieren.

Zum Thema Brexit siehe die Recherchen und Artikel von Dr. Gudrun Eussner:

https://eussner.blogspot.com/search?q=brexit

und

Brexit. Als wenn es nie ein Referendum gegeben hätte!