Peking will Uiguren umerziehen

Lässt China heimlich Moscheen abreißen?

20.04.2019

Seit fast 800 Jahren stand die Keriya-Aitika-Moschee in Xinjiang. Doch nun sieht es so aus, als wäre sie abgerissen worden. Was passiert mit den muslimischen Gebetshäusern in China?

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_85616906/uiguren-in-china-laesst-die-chinesische-regierung-heimlich-moscheen-abreissen-.html

Kommentar Hartmut Krauss:

Die „ Begegnung“ mit dem Islam muss nicht zwangsläufig immer ein re-aktiver, christlich betreuter Trauermarsch sein.

Aber dann ist es manchen soft- und halbislamkritischen „Gutmenschen“ auch wieder nicht recht und man stagniert lieber auf dem Niveau konsequenz- und perspektivlosen Jammerns vor sich hin, während die Islamisierung Schlag für Schlag voran  schreitet:

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_85616906/uiguren-in-china-laesst-die-chinesische-regierung-heimlich-moscheen-abreissen-.html

Dort, wo die christlichen „Beißhemmungen“ (Feindesliebe, interreligiöse Kumpanei, Sündenmythos, unreflektierte/kriterienlose Mitleidsmoral) kulturell und (partei-)politisch keine Rolle spielen, sieht die Umgangsweise mit dem –hinreichend charakterisierten – Islam ganz anders aus und erinnert eher an ein konsequentes Entnazifizierungsprojekt:

„Die Uiguren dürfen weder beten noch einen Koran besitzen

Auch außerhalb der Lager werde jede Form von religiöser Handlung geahndet, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“. Den Uiguren sei es untersagt, im Ramadan zu fasten oder einen Gebetsteppich zu besitzen. Schon seit längerem seien Moscheen geschlossen worden. Doch dass die chinesische Regierung Moscheen abreißen lasse, sei neu.“

Kommentar GB:

So ist das.