Dem liberalen Islam mehr Öffentlichkeit geben

02.05.2019  – 

Eva Quistorp

„Wenn die Trauer über den Schreckensbrand von Notre Dame, über Morde an Juden, an Muslimen und Christen, Buddhisten, über das zerstörte Kulturerbe in Aleppo oder Sri Lanka nicht verstanden wird, geht ein nötiges Wir-Gefühl in Europa und Deutschland verloren.

Wenn die Trauer über den Schreckensbrand von Notre Dame, über Morde an Juden, an Muslimen und Christen, Buddhisten, über das zerstörte Kulturerbe in Aleppo oder Sri Lanka nicht verstanden wird, geht ein nötiges Wir-Gefühl in Europa und Deutschland verloren.
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Die Politikerin, Jahrgang 1945, engagierte sich in der Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung, gründete die Grünen mit und saß für sie von 1989 bis 1994 im Europaparlament. Neben vielen anderen Engagements setzt sie sich für iranische Flüchtlinge ein. 2003 gründete sie die Grünen Alten mit.

https://www.theeuropean.de/eva-quistorp/15743-auch-gruene-muessen-islamkritik-lernen

und passend hierzu:

https://www.theeuropean.de/roger-koeppel–8/15744-die-gruene-intoleranz-beim-klima

Kommentar GB:

Der Artikel ist interessant, weil er den Versuch darstellt, innerhalb des grünen Milieus wenigstens eine minimale kritische Selbstreflexion einzuleiten, was durchaus verdienstvoll und anzuerkennen ist. Gleichwohl ändert es nichts daran, daß Islamophilie larvierter Judenhaß ist, und daß Islamapologie einen Kniefall von (hier grünen) Dhimmis darstellt, von bereits Unterworfenen, von Prä-Konvertiten oder von Konvertiten also. Das überrascht wegen der allgemein bekannten fundamentalen Illiberalität der Grünen nicht.

Da der Islam eine rechtsextreme reaktionär-totalitäre Ideologie ist, kann es auch keinen liberalen Islam geben. Was es jedoch geben kann, das sind Muslime, die sich von den Zumutungen dieser Ideologie selbst befreien, indem sie den Koran endgültig zuklappen.

Und das sollte ihnen in Europa nahegelegt, das sollte ermöglicht und unterstützt werden.

Und wer dann lieber im schiitischen oder sunnitischen Totalitarismus leben oder sterben möchte, der mag diese in einem der zahlreichen in der OIC organisierten Länder aufsuchen; unsere Ausgangstüren stehen ihnen weit offen.