Der zugespitzte Iran – Konflikt

Amid US-Iran tension, Israeli minister fears Tehran ‘may fire rockets at Israel’

‘Things are heating up,’ Yuval Steinitz warns as US aircraft carrier sails toward Persian Gulf; Iranian Guards chief dismisses US ‘psychological war’

https://www.timesofisrael.com/amid-us-iran-tensions-minister-warns-tehran-could-strike-israel/?utm_source=The+Daily+Edition&utm_campaign=daily-edition-2019-05-12&utm_medium=email

und

https://www.nzz.ch/international/deutschland/die-europaeer-sind-im-konflikt-zwischen-iran-und-den-usa-hilflos-ld.1480698

Kommentar GB:

Man weiß nicht, ob man weinen oder lachen soll, wenn man im heutigen Fernseh-Interview Niels Annen (SPD) in einem allerdings nur für deutsche Verhältnisse harten Interview dabei zuhörte, wie er die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland (Heiko Maas) schönzureden versuchte. Aber das Weiße Haus unter Trump weiß natürlich genau, daß die Berliner Regierung unter maßgeblicher Bestimmung durch Merkel die Politik der Global Governance (unter Führung der Democrats) vertritt, die der Trump´schen Innen-, Außen- und Wirtschaftspolitik entgegengesetzt ist, und daher wird diese deutsche Regierung entsprechend behandelt, nämlich als Gegner – und zwecks Demütigung zugleich – zutreffend – als irrelevant. Das ist wohl auch ein Grund dafür, daß ein Mann wie Grenell als wadenbeißender US-Botschafter nach Berlin geschickt worden ist.

Das alles wurde in dem Interview durch die  – durch dessen Schönrednerei hindurch – erkennbare Verzweiflung von Niels Annen spürbar. Denn: die Bundesregierung kann konkret nichts tun und tut nichts weiter als zu telefonieren, mit offenen Ergebnissen. Und das soll dann wirksames politisches Handeln sein. Währenddessen schafft das Weiße Haus Fakten und ignoriert europäische Zwischenrufe. Trump schätzt den tatsächlichen Zustand Europas, das mitten im Zerfall begriffen ist, vermutlich zutreffend ein, übt Druck aus wo er kann und fördert den Zerfall der Global Governance, zu der die EU-Institutionen gehören, und mehr noch ihr Führungspersonal. Es wäre übrigens nicht erstaunlich sondern im Sinne der Politik der Global Governance folgerichtig, wenn Merkel nach der EU-Wahl nach Brüssel ginge, um das weniger wichtige Kanzleramt ihrer Nachfolgerin zu überlassen; von dort aus könnte sie Trump noch mehr Widerstand entgegen setzen. –

Was eigentlich haben all diese schlauen Helden der „politischen Elite“ in Berlin (und ebenso in Paris) denn anderes erwartet? Das sich das Weiße Haus bei ihnen bedankt?