Medienspiegel

Die LINKE heute

Nur noch eine bemühte Kopie des grünen Originals

Die Linke musste bei der Europawahl ein desaströses Ergebnis hinnehmen. Der „postmoderne“ Parteiflügel um die Vorsitzende Katja Kipping dominiert, aber läuft nur den Grünen nach. Die populäre Noch-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht hingegen wurde kaltgestellt. An der Basis herrscht nackte Angst.

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Kommentar GB:

Gender- und Identitätsthemen sind  k e i n e  linken Themen. Das ist der Sachverhalt. Und was macht die Führung der Linkspartei? Das:

„Konzentration auf Gender- und Identitätsthemen

Wagenknecht wollte mit dieser Bewegung eine Leerstelle in der deutschen Politik besetzen, die durch eine orientierungslose, marode SPD und den in ihrer eigenen Partei teilweise dominierenden „postmodernen“ Flügel entstanden war. Denn dieser vor allem von der Parteivorsitzenden Katja Kipping repräsentierte Flügel orientierte die Linke verstärkt auf die neuen urbanen Mittelschichten, auf Gender- und Identitätsthemen und vor allem auf eine Migrationspolitik, die das Prinzip „Offene Grenzen und Bleiberecht für Alle“ in den Mittelpunkt stellte. Den Stimmengewinnen bei dieser Klientel stehen aber seit Jahren herbe Verluste bei den traditionellen Wählerschichten der Linken gegenüber. Eine Entwicklung, die sich auch bei dieser Wahl fortsetzte, besonders in den ostdeutschen Bundesländern.

Der Höhenflug der Grünen hat die kurze Blütezeit der Partei in linksliberalen Milieus ohnehin beendet, wie die jüngsten Wählerwanderungen zeigen. Egal ob Klimawandel, Umweltschutz, Verkehrswende, Digitalisierung  oder moralische Wohlfühlpolitik mit „Weltoffenheit und Toleranz“: Stets wirkt die Linke letztendlich wie eine arg bemühte Kopie des grünen Originals.“ (…)

Das Verschwinden dieser LINKEN braucht niemand zu bedauern.

Und ein Blick auf das Personaltableau der LINKEN bestätigt das noch.