Folgen des Artensterbens

Essen wir künftig nur noch Haferbrei?

  • Von Georg Rüschemeyer
  • Aktualisiert am 13.05.2019

„Der düstere UN-Bericht zur Biodiversität der Erde benennt klar die Hauptursache für den Artenschwund: die ausufernde Landnutzung durch den Menschen.

Doch wie sonst können wir im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen ernähren? (…)

Als stärksten Treiber des Artensterbens, noch vor Umweltverschmutzung und Klimawandel, machen die Autoren den Landverbrauch unserer Spezies aus.“ (…)

https://www.faz.net/aktuell/wissen/22-schritte-gegen-das-globale-artensterben-16181995.html

Kommentar GB:

Die expansive Bevölkerungsentwicklung im globalen Süden, d. h. die Überbevölkerung, ist zweifellos eine zentrale Ursache für die gesammelten Probleme der gesamten Welt; als Migrationsbewegung, als Klima– und Umweltbelastung, und als Artensterben durch Umwandlung von Wildnis in Nutzflächen aller Art, sowie durch Monokulturen ebenso in nördlichen wie in südlichen Ländern. Auch wenn sich Bevölkerungszahl auf einem niedrigeren Niveau als 10 Mrd. stabilisieren sollte, wäre das ökologisch wohl viel zuviel. Die Fischbestände der Ozeane sind z. B. bereits seit längerer Zeit überfischt. Auch wenn die neomalthusiansische These im strikten Sinne einer unmöglichen Nahrungsversorgung wohl nicht zutrifft, so muß sie dennoch sehr ernst genommen werden, weil zugleich die Natur durch Übernutzung und Monokulturen geschädigt und verdrängt wird, und bei einer weiteren Zunahme besteht das Risiko, daß der Prozeß nicht mehr reversibel sein könnte.