Gender-Marketing next level: Ehre den Elternfiguren

30.05.2019

Vatertag

Eigentlich ein schöner Anlass, um den verstaubten Feiertag in einer Weise sinnvoll und vielleicht zeitgemäß zu begehen. Und: neben dem Gedenken an den Aufstieg Jesu in den Himmel den Blick zu schärfen für das Denken und Sprechen über geschlechterbesetzte Feiertage wie diese. Das kann ganz nebenbei den Fokus auf diesseitig Greifbares lenken:

Die Familie

Von Annabell Lachner, Kai Oppel.

https://www.theeuropean.de/tristan-thaller/15905-vatertag-in-genderzeiten

Kommentar GB:

(…) „Dass Edeka in seinem Werbespot zum Muttertag voll in die Kerbe des binären Geschlechtermodells schlägt und damit nicht nur Klischees, sondern auch ein reaktionäres Prinzip perpetuiert, kann nur als Rückschrittlichkeit oder Kalkül gelesen werden.“ (…)

Ich habe, um höflich zu bleiben, selten einen abwegigeren Satz gelesen als diesen. Wieviel Geschlechter gäbe es denn? Es gibt genau zwei; und man komme mir jetzt nicht mit einem Urteil von wem auch immer. Und solch schräge Köpfe wie diese wollen uns etwas mitteilen?

Abgesehen davon: Edeka ist mit Jung von Matt „voll reingetappt“, wie man so sagt:

http://www.faktum-magazin.de/2019/05/edeka-werberat-ruegt-muttertagsspot/

aber es geht auch anders: