„Lasst uns die SPD-Unternehmen verstaatlichen“

May 2, 2019    –   Michael Klein

(…) „Aber nehmen wir Kühnert beim Wort. Wenn es ihm Ernst ist, mit der Vergenossenschaftlichung, seinem Begriff für Verstaatlichung, den er für „netter“ hält, obgleich sich eine Vergenossenschaftlichung von einer Verstaatlichung nicht unterscheidet, dann wird er sicher Feuer und Flamme für die folgenden Vorschläge sein.

Die SPD unterhält mit der DDVG eine kapitalistische Fassade, hinter der sie ihr Parteieigentum versteckt.

Das Parteieigentum besteht aus unzähligen Medienbeteiligungen, aus Investmentunternehmen, aus Reiseunternehmen und aus Unternehmen des Versandhandels.

Verstaatlichen wir die DDVG! Fordern wir Kühnert auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und das große Vermögen an Produktionsmitteln, das die kapitalistische SPD angehäuft hat, zu vergenossenschaften, wie auch immer, in jedem Fall aus dem Besitz der SPD in ALLGEMEINBESITZ zu überführen.

Wir fordern das nicht, weil wir plötzlich unser Herz für den Sozialismus entdeckt haben.

Wir fordern das aus Gründen der Abschreckung, damit der nächste, der die Grundlagen demokratischer Gesellschaft verlassen will, weiß, was ihm blüht: Er wird beim Wort genommen.“ (…)

Demokratie und Sozialismus sind unvereinbar. Aber lasst uns die SPD-Unternehmen verstaatlichen (zwecks Abschreckung)

Zu Kühnert:

https://www.heise.de/tp/features/Eigentum-an-Haus-und-Grund-ist-kapitalistische-Ideologie-4411452.html