Notre !

1. Mai 2019    –    Michael Klonovsky

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„Zu meinen Paris-Reminiszenzen (Acta vom 28. April) schreibt Leserin ***: „Ihre Impressionen möchte ich mit einigen Daten und Fakten zu Frankreich untermauern, die ich aus eigener Ansicht und Betroffenheit erlebt und seit Jahrzehnten zusammengetragen habe (mein Mann, Franzose, stammt aus Paris):

1967 (in diesem Jahr wurde in Frankreich die Pille erlaubt) hatte Frankreich 51 Mio Einwohner, heute sind es 67 Mio. Der Unterschied von 16 Mio ist allein der Einwanderung (und den hohen Geburtsraten dieser Bevölkerungsgruppen) zuzurechnen, da in Frankreich – wie in allen westlichen Ländern – der berühmte Pillenknick eher einen Rückgang der einheimischen Bevölkerung zur Folge hatte als ein Wachstum. Die Einwanderung erfolgte aber nicht aus dem europäischen Kulturkreis, sondern zunächst aus den nordafrikanischen Ländern und in jüngerer Zeit verstärkt auch aus Schwarzafrika; auf jeden Fall handelt es sich fast ausschließlich um eine muslimische Einwanderung. Seit 50 Jahren macht man den Franzosen aber weis (so 2018 das sonst renommierte Institut Montaigne), daß rund 5 Mio Moslems das Land bevölkern (es liegen keine statistischen Zahlen zur Religionszugehörigkeit vor – dies ist staatlich untersagt). 2014 hat Azouz Begag, ehemaliger beigeordneter Minister von 2005 bis 2007 und algerischer Abstammung, allerdings in den Raum gestellt, daß in Frankreich wohl zwischen 15 und 20 Mio Moslems leben.

Um der großen Wohnungsnot in den 1950er und 1960er Jahren abzuhelfen, zog man in den Pariser Banlieues (und anderen Städten) unzählige Sozialwohnungen in die Höhe. Dies bedeutete zunächst für die autochthone Bevölkerung eine erhebliche Verbesserung ihres Wohnungsstandards. Doch setzte dann die massive Einwanderung aus dem Maghreb ein. Die Folge: die einheimische Bevölkerung wurde aus diesem sozialen Wohnungsbau (HLM = habitations à loyer modéré) offiziell verdrängt, wenn sie diese nicht schon freiwillig verließ.

Zeigten sich die weiblichen Angehörigen der islamischen Religion bis in die 1970er und frühen 1980er Jahre in Frankreich so gut wie nie mit Kopftuch, setzte ab den späten 1980er Jahren eine ‚Kopftuchwelle‘ ein, die immer massiver wurde. Zum heutigen Zeitpunkt fällt es einer Muslimin sehr schwer, sich ohne Kopftuch und ‚züchtiger‘ Kleidung zu präsentieren. Der soziale Druck ist einfach zu groß.

Nimmt man abends in Paris die Metro, ist man als ‚Weißer‘ der Exot. Selbst schon tagsüber fällt die große Anzahl an nordafrikanischen und schwarzafrikanischen Metro-Benutzern auf. Gewiß gibt es noch einige Viertel, in denen es halbwegs ‚weiß‘ zugeht (z. B. im 7. und 16. Arrondissement); doch sind manche Arrondissements (z. B. 18. und 19.) fest in der Hand der Zugewanderten. Sehr schlimm ist es im Département 93 (Seine-Saint Denis).

Um einen Überblick über die Geburtsrate dieser zugewanderten Bevölkerung zu haben, genügt ein Blick auf die Vornamen der Kinder (doch wehe, wenn man dies offiziell tut – wie z. B. Robert Ménard, der Bürgermeister der Stadt Béziers – die linken Gutmenschen sind über ihn hergefallen). Eine weitere Möglichkeit zur Information ist eine Statistik, die über das Vorkommen von Sichelzellenanämie bei Säuglingen geführt wird. Diese Erbkrankheit ist bei Personen aus dem südlichen Mittelmeerraum und aus Afrika verbreitet. Bis vor wenigen Jahren fand man bei einigem Suchen im Internet noch dazu statistische Angaben; so ist diese Krankheit vor allem im Département 93, in Südfrankreich, aber auch im Elsaß verbreitet. In jüngster Zeit findet man zu dieser Krankheit aber so gut wie keine Zahlen mehr. Man könnte daraus wohl die Anzahl der Zuwanderer und ihr Reproduktionsverhalten ableiten.

Ist das nun der große Austausch (‚le grand remplacement‘), von dem der französische Philosoph und Schriftsteller Renaud Camus schon seit vielen Jahren spricht? Der große Austausch, der auch Deutschland in spätestens einer Generation erfassen wird? Vieles läßt befürchten, daß dem so ist.“

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