Umfrage zur Arbeitssituation

„Was wäre für dich arbeitstechnisch ideal: Vollzeit, Teilzeit oder Hausfrau/Hausmann?“

Eine Umfrage dazu, was die ideale Arbeitssituation wäre:

„Was wäre für dich arbeitstechnisch ideal: Vollzeit, Teilzeit oder Hausfrau/Hausmann?“

Kommentar GB:

Für einen Ökonomen ist das Ergebnis kaum verwunderlich:

(…) „Im Endeffekt dreht sich also alles um Geld: Frauen geben die Erwerbsarbeit gerne ab, wenn das nicht geht, dann wollen sie lieber selbst arbeiten als weniger Geld zu haben.“ (…)

Man muß auch bedenken, daß „Karriere“, außer durch die Frauenquotenpolitik, gewöhnlich ohne eine besondere Eignung und Anstrengung nicht zu haben ist. Das wird im Feminismus übergangen, weil man dort meint, es ginge lediglich um Verteilungspolitik.

Eben deshalb sind sicherlich viele Frauen für die Quotenpolitik.

Warum sollten sie zu Fuß marschieren und mühsam klettern, wenn sie doch auch die Frauenseilbahn zum Gipfel nehmen können, und sogar mit einem Freifahrtticket. So lassen sie sich ganz entspannt hochziehen. Und „bätschi“ …

Neben diesen „Förderfrauen“ gibt es aber auch Leistungsfrauen, die den ganzen beschwerlichen Weg zu Fuß gemacht haben, und das sind die wirklich emanzipierten Frauen, die sich nämlich selbst erfolgreich gefördert und durchgesetzt haben, und denen daher die Förderfrauen mindestens als Peinlichkeit erscheinen muß.

Die Karrierefrage stellt sich kinderlosen Frauen sicherlich deutlich anders als Müttern, daher würde ich auch sehr unterschiedliche Antworten erwarten. Inwieweit dominiert die Sichtweise und die Interessenlage von kinderlosen Frauen den sozioökonomischen Feminismus und den biopolitischen Genderismus? Ich vermute: sehr weitgehend, wenn nicht vollständig.

Ist nicht demgegenüber die z. B. von Birgit Kelle vertretene Position für Frauen als Mütter die eigentlich relevante?