Medienspiegel

Von der Chancenkultur zum Zwangsergebnis

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„Gleichstellung hat nichts zu tun mit Gleichberechtigung. Denn während es bei Letzterem darum geht, dass niemand auf Grund nicht beeinflussbarer Merkmale benachteiligt werden darf, rechtlich wie sozial („Jeder darf nach Gleichem streben“), meint Ersteres Gleichheit als Selbstzweck, nach dem Motto: Jemand bekommt etwas, weil es der Andere schon hat.

Diese Haltung orientiert sich an der Ergebnisgleichheit und steht der (angeblich erstrebten) Chancengleichheit diametral gegenüber! Das wiederum ist gefährlich, weil es Ungleichheiten per se für illegitim erklärt, obwohl Menschen nun einmal aus den verschiedensten Gründen ungleich sind und die Möglichkeit erhalten müssen, diese Unterschiedlichkeit auch leben zu können.“ (…)

https://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/387-von-der-chancenkultur-zum-zwangsergebnis-ein-zwischenruf-wider-die-50-50-ideologie