Zur Affäre Strache

18. Mai 2019
Hartmut Krauss

Die Affäre Strache in Österreich, die zum Bruch der schwarz-blauen Regierungskoalition geführt hat, wird jetzt – ausgerechnet kurz vor der Europawahl – natürlich vom proislamischen Block der etablierten Parteien und ihren Medien genüsslich ausgeschlachtet, um die eigene Integrität hervorzukehren und die These zu zementieren: Seht her, wir hier, die Islambeschützer und Förderer der muslimischen Ansiedlungspolitik (GMP), sind die Guten und dort sind die  (hinreichend als „schlecht“ und „böse“ entlarvten) Rechtspopulisten und damit auch unausgesprochen alle Unzufriedenen. „Spielt nicht mit den Schmuddelkindern“. Erneut wird damit suggeriert: Eine Alternative zu dieser Bipolarität gibt es nicht! Der als „weltoffen“, „bunt“ und „humanitär“ verkaufte Islamisierungs- und Immigrationsprozess kann und muss weitergehen.

Es zeigt sich damit erneut, wie verhängnisvoll  bzw. nachhaltig negativ sich die Okkupation der Islam- und Migrationskritik durch die rechtskonservativen bis rechtextremistischen Kräfte auswirkt. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen oder kognitiv und emotional-motivational zu schwach für eine konsequente Doppelabgrenzung sind. Es gab nie eine  Alternative zur Bildung einer „Dritten Kraft“ und es wird dazu auch in Zukunft keine Alternative geben – was immer sich die atomisierten Unzufriedenen in den sozialen Medien (Blogs, Facebook etc.) auch zurechtbasteln  bzw. in die Tasche lügen mögen.

Auch wenn die proislamische „Refugees-welcome“-Querfront als zu entmachtendes Hauptübel anzusehen ist (Mitglieder der etablierten Parteien, insbesondere auch Sozialdemokraten und Grüne sind keinen Deut „besser“ als AfD-Mitglieder. Beide Gruppen bilden – auch mit der Erzeugung und Tradierung von Illusionen – personelle Hindernisse für die Bildung einer „dritten Kraft“.)  Zu unterstreichen ist deshalb das Folgende bereits Gesagte:

… „ist es für „nichtrechte“ (säkulare, liberale, altlinke etc.) islamkritische Kräfte, die den Kulturrelativismus in jeder Form ablehnen und eine emanzipatorisch-religionskritische Überzeugung aufweisen, nicht ein Armutszeugnis, sich nur (passiv oder aktiv) auf die AfD zu fixieren, anstatt sich an der Stärkung, Verbreiterung und besseren (oder überhaupt erst herzustellenden) Vernetzung der fortschrittlich-menschenrechtlichen Islamkritik zu beteiligen? Ist Deutschland bereits geistig-moralisch und politisch so weit heruntergekommen, dass es nur noch die Bipolarität zwischen der „unheiligen Allianz“ des proislamisch-multikulturalistischen Herrschaftsblocks einerseits und von AfD/Pegida andererseits hervorzubringen vermag?“

http://www.gam-online.de/text-AfD%20Kulturrelativismus.html

https://www.youtube.com/watch?v=wralhm122I4