Medienspiegel

Akif Pirinçci kommentiert

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DIE MÖRDER SIND UNTER UNS

“Bei den drei hohen Herren mag mir keine rechte Trauer aufkommen, das sage ich ganz offen für mich.”

Joschka Fischer (GRÜNE), von 1998 bis 2005 Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, über die Ermordung von Hanns-Martin Schleyer, Siegfried Buback und Jürgen Ponto durch die RAF 1978.“

Eigentlich wollte ich mich über Dr. Walter Lübcke, Regierungspräsident von Kassel, den ich einst kritisierte und der unlängst von einem Natural-Born-Neonazi ermordet worden sein soll, nicht äußern, weil jede Äußerung darüber eine verdruckste und verlogene Rechtfertigung wäre. Sowohl ein “Es tut mir unendlich leid” als auch ein “Nun warten wir erst einmal die weiteren die Ermittlungen ab” als auch ein “Unverschämtheit, daß man mich assoziativ mit der Sache in Verbindung bringt”. Mein bisheriges Schweigen ist auch dem Umstand geschuldet, daß mich die Sache nicht interessiert. Der obige Zitatengeber Joschka Fischer hat solcherlei Sprüche später relativiert und sich als geläutert erklärt, nachdem er an den staatlichen Futtertrog mit dem Millionen-Fraß gelangt war.“ (…)

DIE MÖRDER SIND UNTER UNS