Medienspiegel

Der Biologe Ulrich Kutschera steht vor Gericht

Der bekannte Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera muss sich seit vergangener Woche vor einem Richter verantworten. Die Staatsanwaltschaft bezichtigt den Kasseler Universitätsprofessor der Volksverhetzung in Tateinheit mit Verleumdung und Beleidigung. Die Strafanzeige gegen den 64jährigen hatten zwei homosexuelle Männer und ein ehemaliger Asta-Vorsitzender der Kasseler Universität gestellt.

12.06.2019

https://www.freiewelt.net/nachricht/der-biologe-ulrich-kutschera-steht-vor-gericht-10078070/

Leserkommentar von Matthias Rahrbach 12.06.2019 – 11:17

„Die Staatsanwaltschaft bezichtigt den Kasseler Universitätsprofessor der Volksverhetzung in Tateinheit mit Verleumdung und Beleidigung. Die Strafanzeige gegen den 64jährigen hatten zwei homosexuelle Männer und ein ehemaliger Asta-Vorsitzender der Kasseler Universität gestellt.“

Die Frage ist, um was es hier eigentlich geht: Darum, dass sich ein paar Homosexuelle beleidigt fühlen, oder darum, dass dieser Staat nach dem Motto „Bestrafe einen, erziehe Zehntausend“ gegen DEN professionellen Kritiker der Genderideologie in Deutschland vorgehen möchte.

Okay, vielleicht geht es auch um beides.

Es mag sein, dass es die Anzeige ohne die 2-3 Homosexuellen, die sich beleidigt fühlen bzw. ohne den ehemaligen Asta-Vorsitzenden nie gegeben hätte, aber es ist auch denkbar, dass dieser Staat (Sind Staatsanwaltschaften nicht weisungsgebunden?) die Gelegenheit nutzt, um durch einen Prozess gegen einen recht bekannten und professionellen Kritiker der Genderideologie der Bevölkerung klarzumachen: Seht her, wenn ihr was gegen unsere heilige Regenbogenagenda sagt, dann landet ihr vor Gericht, selbst dann, wenn ihr ein Biologieprofessor seid – also haltet zu dem Thema den Rand!

Was spricht dafür, dass der Staat derart motiviert ist? Naja, mittlerweile wird Kritik an der Genderideologie auf Facebook und co zensiert, also auch sachliche Kritik wie die Klarstellung, dass es wirklich nur zwei Geschlechter gibt und diese beiden eben nicht eine Erfindung der Nazis sind.

Was auch dafür spricht ist die Genderpropaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und in der Schule, ebenso die Unterwanderung der Hochschulen durch die Genderisten.

Die wissen seit Harald Eia, was sie zu verlieren haben, und haben davor Angst, dass ein deutscher „Harald Eia“ hierzulande ebenso über ihre Ideologie aufklärt.

Sie haben ebenfalls Angst davor, dass sich andere Biologen und vor allem Biologieprofessoren zu dem Thema äußern.

Die Gendersens haben es nämlich weit gebracht: Sie haben die Schulen und Hochschulen, die Medien und die Politik weitgehend erobert. Es laufen sogar ernsthafte Versuche, die biologische Fachwelt zu unterwandern; hierbei helfen ihnen manchmal sogar Biologen, die selbst auf dem Gebiet ideologisiert sind.

Die Biologie ist im Prinzip das einzige Fach, das ihnen richtig gefährlich werden kann. Also versuchen sie, es unter ihre Kontrolle zu bekommen und gerade Kritiker aus der biologischen Fachwelt zum Schweigen zu bringen und zu diskreditieren. Die Medien helfen ihnen dabei, deshalb Schlagzeilen der Marke „Prof. Dr. Schwulenhass“.

Was ich mich zu dem Fall frage ist, ob auch z.B. ein Imam angezeigt worden wäre, wenn er sinngemäß das gleiche gesagt hätte, und ob die Bildzeitung das Ganze dann vergleichbar kommentiert hätte – ich glaub es nämlich nicht.

Ich frage mich auch, ob damals, als es immer „Väter sind Täter“ hieß und „Jedes dritte Mädchen wird missbraucht“ (Meines Wissens nach haben die Urheber dieser Behauptung Jahre später zugegeben, dass das „politische Zahlen“, also erfundene waren, die sie zu dem Thema in die Welt gesetzt haben.), irgendeine Staatsanwaltschaft Anklage wegen Volksverhetzung u.ä. erhoben hat, weil sich normale Männer und insbesondere Väter verletzt fühlten?

Man erinnere sich: „Männer sind Schweine“ war 1998 ein Nummer 1 – Hit. Gab es damals deswegen Anzeigen und mediale Vorverurteilungen?

Wurden jemals Feministinnen angezeigt, weil sie den Mann in einem Fass Salzsäure als „gelöstes Problem“ bezeichneten?

Wegen Volksverhetzung wird man vermutlich meist dann angezeigt, wenn man gegen den Strom schwimmt.

So gesehen steht Herr Prof. Kutschera eher wegen Ketzerei in Tateinheit mit mangelnder Linientreue und Obrigkeitshörigkeit vor Gericht. Selbstständig denken, eine eigene Meinung haben – das geht schließlich gar nicht mehr.

Ein Professor, der denkt? Unerhört!

Wer die Genderideologie loswerden möchte, kauft sich am besten die wenige „Schundliteratur“, die Biologen zu dem Thema verfasst haben, z.B. hier

www.verlag-natur-und-gesellschaft.de (Mit Link zum „Gender-Paradoxon“ von Prof. Kutschera, seiner Homepage und seinem Youtubekanal.)

sowie

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/biologie-ist-hetze-kritik-an-gender-theorien-soll-bestraft-werden/amp/?__twitter_impression=true