Medienspiegel

Die Irrelevanz der Unterrepräsentanz

Veröffentlicht
04. Juni 2019

Studie zu gesetzlichen Frauenquoten in Führungspositionen

Frauenquoten sind das eine, doch besonders auch in Führungspositionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert.

In Österreich – vergleichbar mit der schweizerischen Demographie – liegt ihr Anteil in den Vorständen börsennotierter Unternehmen bei derzeit 4,9 Prozent. In der Forschung werden die Gründe dafür intensiv diskutiert – und auch, welche Massnahmen dazu beitragen können, dass Frauen in der Geschäftsleitung und im Aufsichtsrat häufiger vertreten sind.

Studie zu gesetzlichen Frauenquoten in Führungspositionen

Kommentar GB:

Die Aussagekraft und Relevanz von statistischer „Unterrepräsentanz“ ist exakt gleich Null.

Das heißt solche Aussagen sind vollständig unsinnig und wertlos.

Es gibt – außer in feministischen Phantasien – keinerlei Gesetzmäßigkeit, die von sich aus zu „Gleichrepräsentanz“ führen würde, aber irgendwie oder von irgendwem dabei gestört würde.

Empirisch belegbar ist hingegen, daß dort, wo die Freiheit der Wahl unbeschränkt ist, Frauen und Männer sich nach ihren Präferenzen (subjektiven Interessen, Begabungen, Neigungen) entscheiden, so wie das z. B. in der neoklassischen Theorie der Ökonomik immer schon gesehen wurde, und diese Entscheidungen fallen sehr unterschiedlich aus. Die Welt ist eben anders als sie in feministischen Stuhlkreisen phantasiert wird.

http://www.gender-diskurs.de/2019/03/feministische-oekonomik/