Medienspiegel

Interview mit Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Kutschera

Gender-Kritiker Kutschera: „Das Strafverfahren gegen mich ist eine Art Bücherverbrennung 2019“

Am 5. Juli 2017 veröffentlichte das österreichische Online-Portal kath.net ein Interview mit dem Evolutionsbiologen Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Kutschera. Unter dem Titel „Ehe für alle? Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht“ sprach sich der Naturwissenschaftler gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare aus. Es folgte eine Anzeige wegen „Volksverhetzung“ und „Beleidigung“.

20.06.2019

https://www.freiewelt.net/interview/gender-kritiker-kutschera-das-strafverfahren-gegen-mich-ist-eine-art-buecherverbrennung-2019-10078/

sowie ergänzend:

https://www.freiewelt.net/interview/der-hass-auf-die-familie-ist-das-sichere-kennzeichen-einer-fruehen-bindungsstoerung-10075443/

http://www.gender-diskurs.de/2017/10/wulf-krause-freud-gender-massenpsychologie-der-gleichheit/

Biologie ist „Hetze“: Kritik an Gender-Theorien soll bestraft werden

http://www.kath.net/news/68183

https://www.kath.net/news/66822

Und nun zur Darstellung der Klägerlobby:

https://www.queer.de/detail.php?article_id=33891

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Man liest übrigens gelegentlich den Begriff „Gender – Theorie“. Nun ist „Theorie“  bereits ein vorausetzungsvoller Begriff, sowohl in logischer wie in empirischer Hinsicht. Aber das ist in der  medialen Öffentlichkeit meist unbekannt, und so wird bereits jede Erklärungshypothese oder bloße Vermutung irrig als „Theorie“ bezeichnet.

Da eine Theorie – zumindest in den Realwissenschaften – etwas erklären soll, fragt sich, was denn hier erklärt werden soll? „Gender“ wird in Abgrenzung zur Biologie kulturalistisch als „soziales Geschlecht“ definiert, womit im Kern wohl die zahlreichen Varianten erotischen Verhaltens („sexuelle Orientierungen“) gemeint sein dürften, um die es geht.

Was also ist die Forschungsfrage?

Warum es diese Varianten gibt?

Oder was sonst wird gefragt? Vielleicht das hier:

Das Grundanliegen der Genderforschung, dass Geschlechterrollen „stark sozial geformt und in der Zeit variabel sind„, werde im Schreiben nicht beachtet, bemerkte Gabriel.“ in:

https://www.kathpress.at/goto/meldung/1778161/sozialethikerin-gabriel-emanzipation-positives-zeichen-der-zeit

Aber eine Forschungsfrage ist dieses „Grundanliegen“ eben auch nicht: es handelt sich vielmehr eine Behauptung. Abgesehen davon handelt es sich gesellschaftsgeschichtlich um eine Trivialität; hierzu s. u.: Gender-Diskurs. Und an den Notwendigkeiten der biologischen Reproduktion von Gesellschaften ändert sich ohnehin nichts. Man hat bei solchen Quellen (s.o.) immer den Eindruck, als solle nicht direkt gesagt werden, was eigentlich gemeint ist (warum nicht?), denn sonst brauchte nicht indirekt etwas umschrieben und bloß angedeutet zu werden.

Gibt es überhaupt eine Forschungsfrage?

Ich habe jedenfalls noch keine entdecken können.

Was aber ist eine Wissenschaft ohne Forschungsfrage? Genau: keine Wissenschaft.

Zum Gender-Begriff siehe:

http://www.gender-diskurs.de/2016/01/warum-der-gender-begriff-ueberfluessig-und-irrefuehrend-ist/