Jeremy Corbyns Antisemitismusproblem

Vom desolaten Zustand der Konservativen profitiert Labour in Großbritannien kaum. Die richtige Brexit-Strategie ist gerade die kleinste Sorge des Parteichefs.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-05/labour-partei-jeremy-corbyn-spaltung-grossbritannien/komplettansicht

Kommentar GB:

(…) „Welche Motive hätte Corbyn, Antisemitismus zu ignorieren? Denn unabhängig von dem untragbaren Zustand für die jüdische Bevölkerung in Großbritannien, schadet seine Ignoranz auch Labour. Er selbst betonte immer wieder: „Ich bin nicht antisemitisch. Dafür ist in unserer Partei kein Platz. Wer antisemitisch ist, unterstützt mich nicht, ist nicht Teil meiner Bewegung.“

Spielt am Ende Ideologie eine Rolle? Bekanntlich stand Corbyn immer auf Seiten Palästinas, erregte Aufruhr, als er 2014 in Tunis mit einer palästinensischen Delegation einen Kranz an der Gedenkstätte für Opfer des israelischen Angriffs im Jahr 1985 auf das Hauptquartier der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) niederlegte. Wenige Meter entfernt von Gräbern ehemaliger PLO-Mitglieder, die mit dem Münchener Attentat von 1972 zu tun hatten.“ (…)

Aha.

Hierzu Tony Blair:

https://www.faz.net/aktuell/politik/tony-blair-beklagt-antisemitismus-in-corbyns-labour-partei-16220934.html