Kushners Plan verdient eine Chance

Naher OstenTrumps Schwiegersohn und Sonderberater will neue Wege zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts gehen.

https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5642683/Kushners-Plan-verdient-eine-Chance

Kommentar GB:

Hier finden sich erstmals einige Eckpunkte benannt, nämlich:

(…) „Kushners Plan verdient jedenfalls eine faire Chance. Er möchte keine ausgetretenen Wege beschreiten und sich mit der Verhandlung bereits bestehender Begriffe beschäftigen. Der Terminus Zwei-Staaten-Lösung ist ein solcher. Er soll gar nicht mehr auf den Tisch kommen, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Stattdessen soll konkret verhandelt werden, wie Israelis und Palästinenser mit- und nebeneinander leben können.

Was ist sonst noch neu an Kushners Friedensplan? Allen voran sieht er vor, dass die Palästinenser gewisse Realitäten anerkennen. Erstens: Jerusalem ist und bleibt die ungeteilte Hauptstadt Israels. Zweitens: Gewisse Teile der Westbank werden Teil des anerkannten Staatsgebietes Israels. Drittens: Der Flüchtlingsstatus der Palästinenser darf nicht mehr länger perpetuiert und als Hindernis für eine Friedenslösung aufrechterhalten werden. Ebenso wird es kein sogenanntes Rückkehrrecht für die Palästinenser nach Israel geben. Damit wird eine völlig neue Perzeption eingefordert, denn mit Unterstützung der meisten Länder der westlichen Welt wurden die Palästinenser jahrzehntelang dazu ermutigt, an völlig unrealistischen Erwartungen festzuhalten.“ (…)

Daß die Palästinenser zustimmen werden, dürfte aus meiner Sicht ausgeschlossen sein.

Aber wie werden sich die anderen arabischen Staaten positionieren?