UN erwarten langsameres Wachsen der Weltbevölkerung

Elf Milliarden Menschen sollen 2100 laut UN auf der Erde leben.
Das weltweite Bevölkerungswachstum gehe vor allem von neun Ländern aus, die Menschen werden immer älter.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-06/studie-uno-weltbevoelkerung-2100-elf-milliarden

mit

https://population.un.org/wpp2019/

Kommentar GB:

Die Überschrift dieses Artikels soll volkspädagogisch beruhigend wirken, obwohl das Problem wesentlich dramatischer ist als der medial herausgestellte Klimawandel:

Und diese Bevölkerungsdynamik einschließlich ihrer sozioökonomischen und soziokulturellen Hintergründe ist ein immer wieder verschwiegenes aber zentrales Problem:

„In den kommenden Jahrzehnten wird die Weltbevölkerung nach Angaben der Vereinten Nationen deutlich wachsen. Bis zum Jahr 2050 könnten 9,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, bis 2100 gar bis zu elf Milliarden, wie es in einem am Montag veröffentlichen Bericht heißt. 2017 waren die UN noch von 11,2 Milliarden Menschen im Jahr 2100 ausgegangen. Diese Prognose wurde nun allerdings aufgrund sinkender Geburtsraten in immer mehr Ländern leicht nach unten korrigiert.

Das globale Wachstum gehe insgesamt wegen rückläufiger Geburtenraten zurück, das Gros des Wachstum wird dem Bericht zufolge vor allem in Indien, Nigeria, Pakistan, Äthiopien, Tansania, Indonesien, Ägypten sowie den USA und der Demokratischen Republik Kongo erwartet.

Bis 2050 soll mehr als die Hälfte des weltweiten Bevölkerungswachstums in neun Ländern stattfinden.

Im heute bevölkerungsreichsten Land der Welt China dagegen werde die Bevölkerung um 2,2 Prozent bis 2050 schrumpfen. Das sind 31,4 Millionen Menschen weniger.“ (…)

Die weitreichenden Folgen kann sich jeder leicht klarmachen … Siehe hierzu den folgenden Leserkommentar:

#2.8  —  vor 1 Stunde

Eine Zunahme der Weltbevölkerung von heute bis 2100 um absolut 3,5 Mrd. Menschen bedeutet immerhin, dass dann so viele Menschen zusätzlich diesen Planeten bevölkern, wie vor weniger als 100 Jahren insgesamt gelebt haben. Wenn man hinzu nimmt, dass ein Großteil der Weltbevölkerung aus der Sicht der entwickelten Staaten noch einen extremen Nachholbedarf in Sachen Bildung, Wohlstand und Konsum hatm, dann wird ansatzweise deutlich, welche Herausforderung dieses Szenario haben wird.
Für Naturräume wird in vielen Weltgegenden, in denen es heute noch ‚echte Wildnis‘ gibt, kein Raum bleiben. Die flächendeckende Transformation in agrarindustrielle Landschaften wird gegen den Biotop- und Artenschutz gewinnen, weil das eigene Überleben Priorität hat, so wie wir es heute schon überall erleben. Man muss sehr, sehr naiv sein, wenn man behauptet, dass der menschliche Einfluss auf Umwelt und Klima eher gering wäre. Er wird im Gegenteil noch in dramatischer Weise zunehmen.