Welche Arbeiter wenden sich von den Linken ab?

30. Juni 2019
Hartmut Krauss 

Die Wahlschlappe bei der EU und die Verluste der Linkspartei vor allem in Ostdeutschland sorgen in der Partei für Diskussionen

Zu Nowak/Telepolis:

https://www.heise.de/tp/features/Welche-Arbeiter-wenden-sich-von-den-Linken-ab-4457817.html

Das ist doch nur Raunen im pseudolinken Hospiz.

Die Linkspartei war von Beginn an eine verlogene antimarxistische Partei von Etikettenschwindlern, garniert mit primitivem Umverteilungspopulismus.

Die „Arbeiter“ haben intuitiv erfasst (von „Erkennen würde ich nicht reden) , dass nicht nur die globalkapitalistisch-neoliberale Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse sowie  die Steuerflucht der Superreichen auf ihrem Rücken ausgetragen wird, sondern ebenso die staatliche „Umverteilung“ in Form der umfassenden  Sozialalimentierung, Verwaltung und Betreuung  (asylindustrielle Bewirtschaftung) der Masse immigrierter unqualifizierter und ultrareaktionärer Zuwanderer mit einer überproportional hohen Kriminalitätsbelastung.

Siehe:

https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/importierte-armut-prekarisierte-lohnarbeit-und-neue-soziale-verteilungskonflikte-in-der-deutschen-zuwanderungsgesellschaft/

Dabei wurde und wird diese von den Regierenden bewusst herbeigeführte Ansiedlung eines überwiegend islamgeprägten Lumpenproletariats als „bunt“ und „weltoffen“ verkauft und obendrein für gutmenschliche (überwiegend christlich-grüne) MoralnarzisstInnen mit ausgeprägtem Helfersyndrom als Abreagierungsmasse für ihre „Barmherzigkeit“ und dekadente  Feindesliebe aufbereitet und zur Verfügung gestellt.

Immer mehr lohnabhängige Steuerzahler bemerkten nun aber nach und nach , dass die jährlich mindestens 30 Milliarden Kosten der „Flüchtlingsbewirtschaftung“ für die Bekämpfung zahlreicher angestauter Probleme wie  Altersarmut, Pflegenotstand, veraltete Infrastruktur etc. fehlen. Und das schürt natürlich soziale und politische „Unzufriedenheit“ inklusive Nicht- und AfD-Wählern.

Doch damit nicht genug: Dieses rückständig-reaktionäre, ungebildete, autoritär-patriarchalische Lumpenproletariat orientalischer Prägung (okay: durchsetzt mit ein paar Gemüsehändlern, Falafelbudenbesitzern und „Islamwissenschaftlern“), das aus Steuergeldern und Sozialabgaben alimentiert wird,  sieht sich selbst und geriert sich gemäß der orthodox-islamischen Vorgaben uns „Ungläubigen“ gegenüber auch noch als überlegene Herrenmenschen.

Wer dann gegen diesen  unsäglichen Zumutungskomplex etwas Kritisches äußert, muss obendrein auch noch damit rechnen, von den Herrschenden und ihrem politisch-medialen Gesinnungszuchthaus als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“ und „islamophob“  diffamiert und kriminalisiert zu werden. Darin besteht wohl die aktuell gravierendste Verletzung von Artikel 1 GG seitens  der Apologeten des globalkapitalistsch-multikulturalistischen Herrschaftssystems.

Zu „rechts“ und „links“:

https://frankfurter-erklaerung.de/2017/11/das-veralten-der-rechts-links-achse/

„Rechts“ bezeichnet das subjektive Interesse an der Aufrechterhaltung/Bewahrung (Konservierung) bzw. Wiederherstellung oder gar Vertiefung und Perfektionierung überlieferter zwischenmenschlicher Herrschafts- bzw. hierarchisch-ständisch gegliederter Sozialbeziehungen. Dabei spielen immer die Verteidigung bzw. Rückeroberung, „angestammter“ Vormachtpositionen und Privilegien etc. einschließlich der darauf gerichteten Legitimationsideologien, Ethiken, Moralkonzepte etc. eine wesentliche Rolle. In klassischer Form geht es hierbei um die Verteidigung/Restauration einer vormodernen Herrschaftsordnung mit einer religiös-absolutistischen Legitimationsideologie. Mit dem Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus und der Etablierung expansiver kapitalistischer Systeme (Kolonialismus, Imperialismus) treten dann – an die Stelle ständisch-feudaler Herrschaftsideologie und neben die religiöse Legitimation – ‚Nation’, ‚Ethnie’ und ‚Rasse’ als neue herrschaftsfundierende Konzepte. Das rechte Konzept nach der Etablierung der kapitalistischen Moderne lautet nun: Rekonstruktion bzw. totalitäre Perfektionierung autoritär-hierarchischer Sozialbeziehungen mit modernen Mitteln, aber im weltanschaulichen bzw. geistig-moralischen Horizont vormoderner Herrschaftsideologie und in scharfer Negation der Grundprinzipien der kulturellen Moderne[2].

„Links“ bezeichnet hingegen das subjektive Streben nach der Überwindung/Veränderung der vorgefundenen Herrschaftsverhältnisse im Interesse der individuellen und kollektiven Emanzipation bzw. Befreiung aus beherrschten, unterdrückten, chancenungleichen etc. Lebenspositionen („Selbstbestimmung statt Gruppenzwang“). Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Erzeugung und Aneignung neuer/kritischer geistig-moralischer Leitkonzepte und praktisch-kritischer Tätigkeitsformen. Von herausragender Bedeutung war hier die Entwicklung einer aufklärungshumanistischen Weltanschauung im Kontrast zur traditionellen christlich-feudalen Legitimationsideologie der Adelsherrschaft. Am treffendsten und tragfähigsten hat Karl Marx den „linken Impetus“ auf den Begriff gebracht: „Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx 1988, S. 385).

Wer solchermaßen erniedrigende, knechtende (siehe der Muslim=Gottesknecht), den Menschen in repressiver Unmündigkeit haltende Verhältnisse, wie sie der islamischen Herrschaftskultur innewohnen, verharmlost, bagatellisiert, schönfärbt, gar verteidigt und Kritik daran  hemmungslos demagogisch als „Rassismus“ diffamiert, ist kein „Linker“ sondern m. E. eher so etwas wie ein postmoderner Neo-Faschist.

„Frage: Ist es unter diesen ‚postmodernen‘ Bedingungen überhaupt noch sinnvoll, die klassische Unterscheidung zwischen rechts und links beizubehalten?

Hartmut Krauss: Im Hinblick auf aktuelle politische Konstellationen wie zum Beispiel den Islamkomplex halte ich diese klassische Unterscheidung tatsächlich für viel zu simpel und deshalb desorientierend. Der Islam ist in seiner orthodoxen Kerngestalt normative Grundlage einer vormodernen repressiven Herrschaftskultur. Ihn zu verteidigen ist aus einer herrschaftskritisch-emanzipatorischen Perspektive eindeutig ‚rechts‘. Auch dann, wenn Islamverteidiger auf den Plan treten, die sich selbst als ‚links‘ etikettieren und es Islamkritiker gibt, die den Islam von der Position einer unkritischen Verteidigung des ‚christlichen Abendlandes‘ ausgehend ablehnen.

https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/die-deutsche-angstrepublik-und-das-ende-der-diktierten-willkommenskultur/

Ansonsten trifft Martin Münch den Kern der Sache:

„Kurz gesagt: Die Begriffe rechts und links taugen, ohne genaue Definition verwendet, heute nicht mehr für einen auch nur halbwegs seriösen Diskurs. In diesem Sinne gebe ich Dir inzwischen recht. Man sollte also, wenn man diese beiden Wörter überhaupt benutzt, dazusagen, ob man sie im Krauss’schen, im Mannheimer’schen (Die Nazis waren „links“) oder im Mainstream- Sinne anwendet. Andernfalls ist vorprogrammiert, dass man aneinander vorbeiredet. Aber möglicherweise ist diese babylonische und jeden Widerstand schwächende Verwirrung ja auch genauso von den NWO-Protagonisten angelegt.“