Angela Merkel solidarisch gegen Donald Trump

20. Juli 2019

Dr. Gudrun Eussner

 

Ayanna Pressley, Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez und Rashida Tlaib

Wörtliche Übersetzung einer Nachricht aus dem Indépendant, einer südfranzösischen Lokalzeitung. Die Nachricht ist von ar-Reuters, vom 19. Juli 2019, 12:28 Uhr:

„Angela Merkel hat am Freitag ihre Solidarität mit den vier demokratischen [weiblichen] Abgeordneten ausländischer Abstammung erklärt, die Donald Trump aufgefordert hatte,, „zu sich [in ihre Herkunftsländer] zurückzukehren“.

Außer unsrer Lokalzeitung hält es die Börsenzeitung Boursorama, Webauftritt einer Filiale der Société Générale, für angebracht darüber zu berichten, und ergänzt noch aus dem Agenturbericht: „Je m’en démarque résolument et me sens solidaire des femmes (…) agressées“, a déclaré la chancelière lors d’une conférence de presse. „‚Ich distanziere mich entschieden und fühle mich solidarisch mit den angegriffenen Frauen …‘ hat die Kanzlerin während einer Pressekonferenz erklärt.“

Man muß es sich vorstellen! Dieser abgehalfterte Zitteraal legt sich mit Donald Trump an, der das übrigens nicht selbst sagte, sondern seine Anhänger, in Nord-Carolina hatten das am Mittwoch gegen Ilhan Omar skandiert: Send her back! „Schick‘ sie zurück!“

„Das hat mir nicht gefallen,“ äußerte er am Donnerstag: „Sie verabscheuen Amerika, sie verabscheuen Israel, hassen die Juden und sogar ihr eigenes Land.“ Genau so ist es. Wer die Äußerungen dieser Squad verfolgt, findet nichts anderes. Codepink hält zum Dank für Ilhan Omar einen ganzen Tag lang Wache und sammelt für sie Bekundungen von Liebe und Solidarität.

Der Washington-Korrepondent des Figaro Philippe Gélie, den Lesern meiner alten Website bekannt als Bewunderer des Barack Obama, ein ausgewiesener Feind des Donald Trump, kriegt sich nicht ein:

„Des Rassismus beschuldigt, verschärft Donald Trump absichtlich die Spaltung Amerikas“
Accusé de racisme, Trump exacerbe à dessein les divisions de l’Amérique. Par Philippe Gélie,

Donald Trump hätte seine Anhänger nicht zurückgehalten. Die Demokraten stünden geschlossen hinter den vier Damen. Nur vier republikanische Abgeordnete hätten eine außerordentliche Resolution zur Verurteilung seiner Äußerungen unterschrieben. Die vier Damen hätten „kommunistische“ und somit „anti-amerikanische“ Ideen, meinte der Präsident. Bernie Sanders, den er bezichtigte, aus den USA Venezuela machen zu wollen, würde er nicht so angreifen. Dessen Eltern wären aus Polen emigrierte Juden. Es klingt, den Vorwurf des Rassismus betreffend, ein wenig vorwurfsvoll.

Die Berater Donald Trumps sähen nach anfänglichem kurzen Entsetzen eine gewisse Genialität in dem Auftritt, berichtet Philippe Gélie. Während Fraktionsführerin Nancy Pelosi alles tue, die vier Aktivistinnen zu Randfiguren zu erklären, mit denen die Demokraten schon selbst ihre Last hätten, müßten sie sich nun mit ihnen solidarisieren.

Die Folgen dieses Auftritts sind für die Demokraten verheerend. Nicht nur, daß die meisten von ihnen den radikalen Ansichten des „Aufgebotes“ fern stehen, sondern die Demokraten können die Mädelz nicht mehr für die Dreckarbeit einsetzen, was sie gewiß geplant hatten; denn sonst wären sie nicht ins Repräsentantenhaus gelangt. Die Arbeitsteilung einerseits zwischen moderaten, zur Zusammenarbeit mit moderaten Republikanern bereiten Demokraten, die für 2020 ihnen untreu gewordene Demokraten sowie moderate Republikaner für sich gewinnen wollen, und andererseits den Ideologen um Bernie Sanders, Elizabeth Warren und um die aufstrebenden Vier ist zerstört. Sie sind verbrannt.

Der angebliche Rassist Donald Trump erweist sich als exzellenter Wahlkampfstratege.

Die Heuchelei der Ilhan Omar toppt das Fiasko noch: Wie sie da medienwirksam steht mit ihrem straffen weißen Turban, dabei den Hals unislamisch völlig entblößt! So läuft keine gläubige Muslimin herum, es sei denn es diente den Zielen und der Verbreitung des Islams. Da dürfen in Israel Selbstmordattentäterinnen im Mini herumlaufen, Zigarette in der Hand, Sprenggürtel um den Bauch.

Mit solchen Aktivistinnen wie der Squad, die den US-Demokraten ab jetzt nur noch ein Klotz am Bein ist, solidarisiert sich Angela Merkel freiwillig gegen Donald Trump. Nun versteht man besser, warum in Deutschland die terroristische Hezbollah nicht verboten wird.

Die Bundeskanzlerin steht auf der Seite von Judenhassern und Israelfeinden.