Desinformation angesichts der entgegengesetzten Tatsachenlage

22.07.2019

Forschung über Migranten

„Die meisten Flüchtlinge bringen starke demokratische Grundeinstellungen mit“

Wie viele Geflüchtete arbeiten? Welche Rolle spielt der Familiennachzug? Über Migration wird viel gestritten, Experte Brücker kennt die Details. Ein Interview.

https://www.tagesspiegel.de/politik/forschung-ueber-migranten-die-meisten-fluechtlinge-bringen-starke-demokratische-grundeinstellungen-mit/24683822.html

sowie, kritisch hierzu:

„Flüchtlings“-Studie: arbeitssame, demokratische Zuwanderer?

und ergänzend:

Journalismus mit der rosaroten Ideologie-Brille

Kommentar Hartmut Krauss:

Und wie lässt sich das damit verbinden?

„Umfragewerte zeigen hohe Zustimmung zu einer Reihe von antidemokratischen und antirechtsstaatlichen Aussagen, insbesondere in mehrheitlich muslimischen Ländern.

Ende 2011/Anfang 2012 sahen im Irak 71 und in Afghanistan 74 Prozent Ehrenmorde von Frauen als möglicherweise gerechtfertigt an. 32 beziehungsweise 34 Prozent der irakischen und afghanischen Bevölkerung sprachen Frauen das Recht ab, selbst zu entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen.

55 beziehungsweise 75 Prozent der irakischen und afghanischen Bevölkerung meinten, dass das Leben der meisten Landsleute die Hadith und Sunna (kanonische Erzählungen über das Leben Mohammeds) widerspiegeln, mit entsprechend hohem Zustimmungswert zu der Aussage: „Die Scharia ist das offenbarte Wort Gottes“ (69 Prozent im Irak und 73 Prozent in Afghanistan).

Entsprechend gab eine große Mehrheit in beiden Ländern an, dass Söhne mehr erben sollten als Töchter. 77 Prozent der Befragten im Irak sagten, dass eine Ehefrau nicht das Recht auf Scheidung haben sollte und 53 Prozent stimmten völlig zu, dass eine Frau immer ihrem Ehemann gehorchen müsse, weitere 39 Prozent stimmten überwiegend zu.

In Afghanistan lagen die Werte noch höher. Homosexualität sahen 77 Prozent der Iraker als moralisch falsch an. Die Todesstrafe für das Austreten aus dem Islam favorisierten 41 Prozent im Irak und 79 Prozent in Afghanistan.

Vgl. Pew Research Center: The World’s Muslims: Religion, Politics and Society, April 2013.

Zu antisemitischen Einstellungen in vielen der Herkunftsländer der Geflüchteten siehe Anti-Defa-mation League: ADL GLOBAL 100, 2014, www.global100.adl.org (Zugriff 1. Oktober 2017) und Pew Research Center: Little Enthusiasm for Many Muslim Leaders, Februar 2010

https://ajcberlin.org/sites/default/files/ajc_studie_gefluechtete_und_antisemitismus_2017.pdf

Siehe auch:

http://www.gam-online.de/text-Islam%20im%20Kopf.html

Und eine Anmerkung von Dr. Gudrun Eussner:

„Bei uns können viele Leute keine Texte mehr verstehen, die Umerzieher selbst bemerken die Widersprüche nicht. Vor allem haben sie sicher nicht in den ländlichen Gebieten gefragt. Als Napoleon aus Ägypten abzog, wurde eine Frau hingerichtet, weil sie westliche Kleidung trug. Auch in Persien und Afghanistan und in der Türkei gab es mal vorübergehend westliche Kleidung und wehende Frauenhaare. JEDER Muslim kann das Gesetz Allahs in die Hand nehmen, wenn er es verletzt sieht. Wenn es bei uns losgeht, werden auch die “edlen Wilden” ganz schnell wieder fromm. nur Träumer bzw. die Bessermenschen wollen das nicht sehen. Denn auch die wissen sehr genau, daß ihnen dann 3 Tage (drei) Bedenkzeit bleiben, bevor sie das Schwert Allahs trifft.“