Ein aufgeklärter Mensch kann sich von Mohammed nur distanzieren

Als Prophet und zentrale Figur des Islams gilt Mohammed in seinem Handeln als unfehlbar, gelten seine Taten als Vorbild. Laila Mirzo fordert daher einen «sakralen Königsmord» an seiner Figur. Erst wenn offene Kritik an seinen Fehlern geübt werde, meinten es liberale Muslime ernst mit der Reformation. Ein Beitrag zur Debatte.
Laila Mirzo 25.7.2019

(…) „Im Zuge der Reformbemühungen unter den liberalen Muslimen hat sich im Herbst 2018 die «Initiative säkularer Islam» gegründet. Die Aktionsgruppe sollte bei der bevorstehenden Deutschen Islamkonferenz als Gegengewicht zu den konservativen Islamverbänden fungieren. Gerade die prominentesten Unterzeichner dieser Initiative, wie der Politologe Hamed Abdel-Samad, Ahmad Mansour oder Seyran Ateş, wissen allzu gut, dass es keinen säkularen Islam gibt. Denn der Islam ist der Staat, und der Staat ist der Islam. Durch die Namenswahl hat man eine grobe Verharmlosung der islamischen Agenda betrieben. Säkulare oder unpolitische Muslime gibt es, einen unpolitischen oder säkularen Islam jedoch nicht.“ (…) „Deshalb lautet meine These: Ein aufgeklärter Mensch kann sich von Mohammed nur distanzieren. Ein Austritt aus dem Islam wäre die einzig logische Konsequenz.

Laila Mirzo ist deutsch-syrische Ex-Muslimin und Trainerin für interkulturelle Kompetenz. Zuletzt ist von ihr erschienen: «Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim. Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur». Riva-Verlag, München 2018.

https://www.nzz.ch/feuilleton/ein-aufgeklaerter-mensch-kann-sich-von-mohammed-nur-distanzieren-ld.1497554

Kommentar GB:

Der Islam ist nichts Gutes. Schließt dieses Buch. Und vergeßt es.