Ein Tusch zum Fünfundsechzigsten

Die Kanzlerin in ihren zehn besten Zitaten

Ein Tusch zum Fünfundsechzigsten

und Michael Klonovsky schreibt:

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1158-18-juli-2019

Hieraus seien drei Zitate ausgewählt:

Das Auswärtige Amt twitterte seinerseits unlängst: „Es ist nachweislich nicht die Aussicht auf Rettung im Mittelmeer, die Menschen veranlasst, sich auf den Weg nach Europa zu machen, sondern Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern“ (hier, zweiter Antwort-Tweet).

Was das Außenamt hier hochoffiziös zugegeben habe, schreibt Leser ***, sei „nicht mehr und nicht weniger, als dass die Migranten aus ökonomischen Gründen in unser Sozialsystem ‚flüchten’ – und nicht aus politischen oder Gründen des Krieges. Bei manchen Menschen wirken gelegentlich Reste ihrer ethischen Erziehung nach. So kann es passieren, dass ihnen – trotz beruflichen Dauerzwangs zur Lüge – in unbedachten Momenten einmal spontan die Wahrheit herausrutscht.“

und

„Trumps niederträchtige Aufforderung an vier weibliche Kongressabgeordnete der Demokraten mit Migrationshintergrund, in ihre Herkunftsländer ‚zurückzugehen‘, ist der vorläufige Tiefpunkt“.

Wobei der Spiegel-Kommentierer gewiss klammheimliche Freude empfände, wenn Trump dasselbe widerführe wie dem Kasseler CDU-Politiker Lübcke, der ja nichts anderes als der diabolische Donald gesagt hatte, als er Gegnern der Merkelschen Migrationspolitik empfahl, sie könnten jederzeit das Land verlassen, wenn sie mit der Regierung unzufrieden seien.

sowie

„Thorsten Hinz, der luzideste politische Analytiker der späten Bundesrepublik, schlägt in einem brillanten Kommentar den Bogen von der faktischen Aberkennung der Bürgerrechte für Mitglieder der Identitäten Bewegung in Deutschland über die Klimarettungs- und Kampf-gegen-rechts-Ablenkungsriten zur Ersatzbefriedigung gewisser juveniler Jagd- und Wellnessbedürfnisse hin zur Unterwerfung immer größerer Bereiche des öffentlichen Raums unter die Regeln unserer muslimischen Dauergäste. Man möchte jeden Satz zitieren; ich begnüge mich mit den folgenden:

„Was ist der Grund für die staatliche Repression gegen eine Organisation, die nur ein paar hundert Leute umfaßt und sich eingestandenermaßen absolut friedlich verhält? Zwei Hypothesen: Man will verhindern, daß sich hier der Nukleus für eine junge Gegenelite herausschält, die sich außerhalb vorgegebener Strukturen formiert. (…)“