Ein Wildfremder schleicht in die Wohnung einer jungen Frau und vergewaltigt sie

Eine Studentin macht sich bereit für die Arbeit. Doch dann erscheint plötzlich ein Wildfremder in ihrer Wohnung und vergewaltigt sie. Nun stand der Mann vor dem Bezirksgericht Zürich. Die Richterin zeigte kein Erbarmen. [Warum sollte sie? GB]
Florian Schoop 12.7.2019

https://www.nzz.ch/zuerich/gefaengnisstrafe-fuer-syrer-der-frau-in-zuerich-vergewaltigt-hat-ld.1494993

Kommentar GB:

Ich greife zwei Kernpassagen heraus:

„Der Verteidiger bestreitet nicht, dass der Frau an jenem Morgen ein traumatisches Erlebnis widerfuhr. Dennoch sei es «mehr als lebensfremd», dass der Beschuldigte das Haus zufällig ausgewählt habe, zufällig in den dritten Stock gelaufen und dort durch die zufällig unverschlossene Tür gegangen sei und schliesslich im Badezimmer eine nackte Frau angetroffen habe. [Das ist tatsächlich nicht plausibel, GB] Wahrscheinlicher sei, dass der Syrer, wie von ihm geschildert, die Frau bereits vorher gekannt habe.“ (…)

„Das Gericht erklärt den Syrer in allen Punkten für schuldig – und geht sogar noch über die Forderung des Staatsanwalts hinaus. Es verhängt eine Freiheitsstrafe von insgesamt 9 Jahren. Zudem wird der Mann nach Absitzen seiner Strafe 15 Jahre des Landes verwiesen, inklusive Ausschreibung im Schengener Informationssystem. Ebenso muss er den geforderten Schadenersatz und die Genugtuung sowie die Gerichtskosten bezahlen.“

„Die Richterin zeigte kein Erbarmen.“- Warum sollte sie? GB