Pseudowissenschaftliche Märchenstunde: Die muslimischen Flüchtlinge sind überwiegend gut ausgebildete Demokraten

Hartmut Krauss    –   23. Juli 2019

Gegenüber der islamapologetischen (antiislamkritischen) Auftrags“forschung“ und ihrer lächerlichen Behauptung, die muslimischen Flüchtlinge seien gut ausgebildete Demokraten (siehe Anhang; GB), ist Folgendes festzustellen:

Unter „Demokratie“ versteht die überwiegende Masse der muslimischen Zuwanderer nicht etwa ein politisches System, das durch „Volkssouveränität“, Trennung von Staat und Religion, Gewaltenteilung, Grundechte, Gleichberechtigung/Gleichheit vor dem Gesetz, Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit, Verbot von Zwangsverheiratung  etc.  gekennzeichnet ist,  sondern etwas ganz anderes. Nämlich ein „dummes“, leicht zu infiltrierendes Laisser-faire-System (Liberalala, Liberalala,), das der mitgebrachten grund- und menschenrechtswidrigen islamischen Herrschaftskultur  nichts entgegensetzt („Willkommenskultur“) , die Islamisierungsbestrebungen unter den Deckungsschutz der pervertierten „Religionsfreiheit“ sowie multikulturalistischer Sozialromantik stellt, den Islam mit Hilfe unverschämter Demagogie (Rassismusvorwurf etc.) vor aufklärerischer Religionskritik beschützt und die „Gemeinschaft der Rechtgläubigen“ ordnungsgemäß versorgt bzw. alimentiert (Zahlungen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz, Arbeitslosengeld und „Hartz IV als vorweggenommene Dhimmi-Steuer).

D.h. : Die säkularen westlichen Systeme sind für die orthodox-muslimische Mehrheit nur  gewährende Steigbügelhaltersysteme  für die Errichtung islamischer Theokratien, d.h. für die Herstellung des alleinigen Herr-Seins Allahs („Gottessouveränität“/hakimiya Allah). Siehe dazu die entsprechenden „modern-islamischen“ Ausführungen von Qutb, Maududi und Khomeini.

„Gott ist nicht der Herr allein der Araber, noch ist er Herr allein derjenigen, welche die islamische Glaubenslehre angenommen haben. Vielmehr ist Gott ‚der Herr der Welten(bewohner)’- und diese Religion hat zum Ziel, ‚die Welten(bewohner)’ ihrem Herrn zurückzugeben, sie dem Diener-Sein (ubudiya) gegenüber anderen Herrn zu entreißen“ (Qutb).

„‚Die Entscheidung liegt allein bei Gott. Er hat geboten, dass ihr nur ihm dienen sollt. Das ist die richtige Religion’ (Koran 12, 40). An anderer Stelle sagt er:

‚Folgt dem, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt worden ist, und folgt nicht an seiner Stelle anderen Freunden’ (Koran 7,3).

Ein dritter Vers drückt schließlich aus, daß der Verstoß gegen die gesetzliche Souveränität Gottes klarer Unglaube ist: ‚Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Gott herabgesandt hat – das sind die wahren Ungläubigen’ (Koran 5, 44). Aus diesem Vers geht mit absoluter Klarheit hervor, daß die beiden Ausdrücke ‚Islam’ und ‚Glaube’ (īmān) die Anerkennung der gesetzlichen Souveränität Gottes und die Unterwerfung unter sie bedeuten. Dies zu leugnen ist klarer Unglaube.“ (Maududi)

„Jene, die dem Koran folgen, wissen, dass wir die Quissas (Strafgesetzte) anwenden und töten müssen. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen auf der ganzen Welt Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist Krieg, der die Erde läutert.“ (Khomeini)

Zur Märchenstunde von Brücker zudem Folgendes

(…)Vor dem Hintergrund einer günstigen Arbeitsmarktsituation mit zahlreichen offenen Stellen, die sich nunmehr dem Ende zuneigt, hatte im Februar 2019 ein knappes Drittel der Personen aus den acht Asylherkunftsländern eine Arbeit gefunden. D.h. mehr als zwei Drittel verharrten in Arbeitslosigkeit. Bei den gefundenen Beschäftigungsverhältnissen handelt es sich aber zum einen vielfach um einfache Helfertätigkeiten in Branchen mit hoher Fluktuation (z.B. Gebäudereinigung und Gastronomie). Zum anderen waren ein Drittel der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen, die arbeitslose Geflüchtete zwischen Februar 2018 und Januar 2019 aufnahmen, der Leiharbeitsbranche zuzurechnen. Dabei ist zu berücksichtigen: „Leiharbeit ist in der Regel allerdings nicht der erhoffte Integrationsmotor.“ (S. 7.) Zumeist misslingt der Mehrzahl der Zuwanderer der Sprung aus der Leiharbeit in eine reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „90 Tage nach dem Ende eines Leiharbeitsverhältnisses sind 54 Prozent arbeitslos, sechs Prozent befinden sich in geringfügiger Beschäftigung und 20 Prozent sind erneut in der Leiharbeit tätig. Dabei währen die Anstellungen vergleichsweise kurz: Unter Syrern, Afghanen und Irakern enden die Jobs für 83 Prozent bereits innerhalb von neun Monaten (bei Deutschen sind es 27 Prozent), denn dann müssen Leiharbeiter vergleichbare Löhne zur Stammbelegschaft erhalten.“ (ebd.)

Während im Herkunftsland nicht einmal jeder sechste Zuwanderer eine Helfertätigkeit verrichtete, arbeitet jeder zweite von ihnen, der eine Arbeit in Deutschland gefunden hat, in einer un- oder angelernten, tendenziell prekären Position. (S. 10)

Da es den Zuwanderern darum geht, schnell Geld zu verdienen, legen sie oftmals ein dysfunktionales Arbeitsmarktverhalten an den Tag und verzichten auf den Erwerb und die Weiterentwicklung von beruflichen Qualifikationen. Insgesamt befanden sich im Juni 2018 trotz eines umfassenden Systems von Unterstützungsprogrammen und ausbildungsbegleitender Hilfen nur knapp 27.000 Geflüchtete in einer Ausbildung. Ein Grund sind die hohen Anforderungen in der Berufsschule sowie mangelnde Deutschkenntnisse. „Viele Geflüchtete brauchen zwei Jahre und mehr, um ausreichende Deutschkenntnisse sowie die notwendigen schulischen Grundlagen zu erlangen. Eine Ausbildung bedeutet daher oft fünf oder mehr Jahre geringen Verdienstes.“(S. 7) Dementsprechend wurden 2017 37,5% der Ausbildungsverträge von Geflüchteten vorzeitig aufgelöst. „Auch die Abschlussprüfungen sind bei den Geflüchteten mit 76,8 Prozent seltener von Erfolg gekrönt als bei anderen Personen mit nichtdeutschem Pass (84,8 Prozent) oder bei Deutschen (93,3%).“ (ebd.)

https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/krauss-hartmut-unregulierte-masseneinwanderung-und-arbeitsmarkt/

Anhang:

https://www.tagesspiegel.de/politik/forschung-ueber-migranten-die-meisten-fluechtlinge-bringen-starke-demokratische-grundeinstellungen-mit/24683822.html