Röslein, Röslein, Röslein schwarz

  • warum von der Leyen eine Katastrophe für Europa wäre
Ein Artikel von: Jens Berger

Die Nominierung Ursula von der Leyens zur künftigen EU-Kommissionschefin ist ein Schlag ins Kontor. Der einstmals als Friedensprojekt gestarteten EU droht nun die Militarisierung und die endgültige Metamorphose zu einem Projekt der europäischen Eliten; ein rechtes Projekt zumal, da von der Leyen auf die Stimmen von Afd, Le Pen, Salvini und Co. angewiesen sein dürfte, um im Europaparlament eine Mehrheit zu bekommen. Von der Leyen ist jedoch auch unabhängig von Inhalten und ihrer Ideologie eine schlechte Wahl, hat sie doch bislang in jedem politischen Amt auf ganzer Linie versagt. Diese Defizite macht sie durch fanatischen Tatendrang wett. Europas Zukunft ist rabenschwarz. Von Jens Berger.

Röslein, Röslein, Röslein schwarz – warum von der Leyen eine Katastrophe für Europa wäre

und – aus einer anderen Sicht, unter Berücksichtigung feministischer Leistungen:

https://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/nachfolge-von-juncker/

Kommentar GB:

Die Bundeswehr dürfte eben deshalb aufatmen. Immerhin etwas …

Der Ex-Bundeskanzler von Österreich wäre ein guter Juncker Nachfolger

von Stefan Groß 3.07.2019

Europa schachert um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten. Nun soll die Merkel-Vertraute Ursula von der Leyen Jean-Claude Juncker im Amt folgen. Doch von der Leyen sollte lieber in Rente gehen und den Posten einem dynamischen Politiker überlassen, der sein Profil in Europa bereits geschärft hat. Warum also nicht Sebastian Kurz?

https://www.theeuropean.de/stefan-gross/lieber-sebastian-kurz-als-kommissionsprasidenten-als-ursula-von-der-leyen/

Kommentar GB:

Ersten dürfte Sebastian Kurz der nächste östereichische Bundeskanzler werden wollen, und das mit derzeit guten Erfolgsaussichten. Zweitens ist die EU aus meiner Sicht faktisch in die Global Governance (GG) integriert, und daher kommen nur zu ihr passende, weil dienende Kandidaten zum Zuge. Aus dieser Perspektive wäre übrigens Timmermans der ideale, weil subjektiv überzeugte Kandidat gewesen, aber das war insbesondere den Visegrad-Staaten völlig klar. Ihr struktureller Einfluß relativiert daher zusammen mit veränderten Mehrheitsverhältnissen im EU-Parlament den Grad der faktischen Integration. Das wird an der Spitze der GG sicherlich bereits mit Erbitterung wahrgenommen worden sein, und Reaktionen sind daher zu erwarten. Und nein, um Präsident Trump geht es dabei gerade nicht.