Freispruch nach brutaler Attacke in den Köln-Arcaden

Opfer muss Ordnungsgeld zahlen

Köln-Kalk –

„Mit einem Freispruch ist für Ali S. (alle Namen geändert) ein Prozess wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Landgericht zu Ende gegangen. S. hatte im Zustand der Schuldunfähigkeit im Einkaufszentrum Köln-Arkaden in Kalk einem jungen Mann, der sich auf einer Bank in der Einkaufsmeile ausruhte, grundlos und völlig unvermittelt einen Schlag ins Gesicht versetzt. Der Gewaltausbruch war so heftig, dass der 24-Jährige mit Verdacht auf Schädelhirntrauma ins Krankenhaus kam und anschließend zwei Wochen arbeitsunfähig war.“ (…)

„Bestraft hingegen wurde das Opfer. Er war als Zeuge zur Verhandlung geladen, fehlte allerdings unentschuldigt. Auch sein Anwalt, den er mit einer Schmerzensgeldforderung beauftragt hatte, wusste nicht, wo sich sein Mandant aufhielt. Das Gericht verhängte daher ein Ordnungsgeld in Höhe von 150 Euro.“

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