Ausländer in Deutschland

Einwanderungsland wider Willen

  • Von Uta Rasche
  • Aktualisiert am 11.10.2010

Die Versuche, den Zuzug von Ausländern nach Deutschland zu begrenzen, begannen 1973 mit dem Anwerbestopp der Regierung Brandt. Die Dynamik des Familiennachzugs wurde lange unterschätzt. Heute ist er die stärkste Säule der Zuwanderung.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/sarrazin/analyse-deutschland-ein-einwanderungsland-wider-willen-1580276.html

und

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/wahlwerbung-afd-willy-brandt-rechtspopulismus-missbrauch-kritik

mit dem Leserkommentar:

#2.5  —  vor 1 Stunde

Oh, ich habe nachgeschaut, was Willi Brandt zur damaligen Zuwanderung gesagt hat:
https://www.faz.net/aktue…
„Eine „kulturelle Einbürgerung“ der ausländischen Einwohner sei bisher nur „sehr unzureichend gelungen“, schreibt er zum Beispiel in „Außer Dienst“, seinem vor zwei Jahren erschienenen politischen Vermächtnis, und folgert: „Wer die Zahlen der Muslime in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf.“ Als damaliges Kabinettsmitglied wirkte er am Anwerbestopp von 1973 mit, den die Regierung Brandt infolge der ersten Ölkrise erließ. (…) Willy Brandt meinte im Januar 1973 im Deutschen Bundestag, man müsse „sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist“.