Das eine Mal zu viel

Anabel Schunke / 02.08.2019
(…)
„Angesichts dieser Zahlen sollte ebenfalls klar sein: Es ist nicht die „Lust“ an der Empörung oder der eigene Rassismus, der die Menschen zu wütenden und verzweifelten Reaktionen bewegt. Es ist die Tatsache, dass wir seit nunmehr fast vier Jahren über die negativen Konsequenzen der Zuwanderung diskutieren, ohne, dass sich wirklich etwas an den Zuständen geändert hätte.

Es ist dies die Antwort auf die Frage, weshalb die Tat von Frankfurt unabhängig von ihrer Sinnlosigkeit und des Opfers solche Emotionen hervorruft. Weil die Bevölkerung jetzt schon weiß, dass es bei den ewig gleichen Worthülsen bleiben wird. Dass es sich hierbei um nichts weiter als verbale Beruhigungspillen handelt, die man der Gesellschaft so lange vor die Füße wirft, bis der Schrecken vorüberzieht und der Alltag und das Vergessen wieder einkehren. Weil wir unsere Grenzen nicht kontrolliert haben und nicht kontrollieren werden. Weil wir über Abschiebungen reden, aber sie kaum durchführen.

Wir wurden nie gefragt

Weil es heißt, man müsse sich integrieren, um hier leben zu dürfen, aber jeder weiß, dass das Blödsinn ist. Weil die Nichtreaktion der Kanzlerin schon das ganze Desinteresse einer politischen Führung verrät, die den Bezug zu den berechtigten Sorgen und Ängsten der Einheimischen längst verloren hat.

Weil wir nie gefragt wurden, ob wir diese Art der dauerhaften Zuwanderung in Deutschland und Europa überhaupt wollen.

Und weil es irgendwann genug ist.

Weil das Fass voll ist

und solche Taten nichts weiter sind als die Tropfen,

die es zum Überlaufen bringen.

Es ist unerheblich, dass der Täter nicht 2015, sondern 2006 illegal nach Europa kam. (…)

Bereits bei Ali Bashar, dem Mörder von Susanna, und anderen wies ich darauf hin, dass angesichts des immer noch anhaltenden Zustands des staatlichen Kontrollverlusts so etwas wie die Herstellung von Gerechtigkeit durch Verurteilung einer Straftat nicht mehr möglich ist, weil das Unrecht schon zu einem viel früheren Zeitpunkt begann.

Und so ist es auch hier kein Trost, dass manche Dinge einfach passieren. Dass es eben psychisch Kranke und Kriminelle gibt. Denn am Ende zahlen wir alle – und vor allem diese Familie, der das Liebste genommen wurde – einen Preis für diese Zuwanderung, von der viele schon so lange sagen, dass sie sie eigentlich gar nicht wollen.“  (Hervorhebungen GB)

https://www.achgut.com/artikel/das_eine_mal_zu_viel

und

https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/attacke-am-frankfurter-hauptbahnhof-was-bleibt-ist-purer-hass-ld.1499765

Kommentar GB:

Ob Merkel nächtens im Traum von den Gespenstern der Opfer ihrer Fehlentscheidungen heimgesucht wird wie Mcbeth? Ob sie deswegen somatisch unkontrollierbar das große Zittern bekommt, auf das sie mit: SITZEN reagiert? Fürchtet sie, auf dieses nicht ganz freiwillige SITZEN könnte womöglich noch ein unfreiwilliges SITZEN folgen? Wer weiß das schon?

Und was tun wir, die nicht Gefragten, „wenn das Fass voll“ ist?

https://en.wikipedia.org/wiki/Macbeth

https://en.wikipedia.org/wiki/Macbeth,_King_of_Scotland