„Leihmutterschaft“

– Der Kinderhandel in Kambodscha

Straffreiheit für alle Beteiligten?

(Phnom Penh) Ein Gesetz soll Frauen schützen, die in Kambodscha aus Armut ihren Körper für den modernen Menschenhandel mißbrauchen. Was aber ist mit den Kindern und ihrem Schutz?

„Ein Gesetz soll „Leihmütter“ vor der „Leihmutterschaft“ schützen. Die Sache hakt, und das nicht nur wegen der euphemistischen Begriffe. Es fällt schwer zwischen Mißbrauchten und Mißbrauchern zu unterscheiden, wenn der menschliche Körper selbst zum Produkt auf dem Markt wird.

Drei Kambodschanerinnen sind angeklagt, gegen die Bestimmungen zu „Leihmutterschaft“ und Menschenhandel verstoßen zu haben. Sie haben auf Bestellung Kinder gezeugt und sie nach der Geburt ihren Auftraggebern ausgehändigt. Die zahlenden Kunden waren wohlhabende Paare aus der Volksrepublik China. Die Kinder wurden ihnen in Vietnam übergeben. Dafür kassierte jede Frau vereinbarte 8.000 Dollar. Nun riskieren sie 15–20 Jahre Gefängnis, weil sie die Kinder illegal außer Landes brachten.“ (…)

https://katholisches.info/2019/08/06/leihmutterschaft-der-kinderhandel-in-kambodscha/